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Krone steigert Umsatz auf 2,2 Mrd. Euro

Lkw mit Krone-Trailer fährt auf der Straße, ein Mähdrescher von Krone verrichtet seine Arbeit auf dem Feld
© Krone/Schoening Fotodesign

Die Krone Gruppe erwirtschaftete trotz des unverändert schwierigen Marktumfeldes im Geschäftsjahr 2020/2021 (01.08.2020 – 31.07.2021) einen Umsatz von 2,2 Mrd. Euro und liegt damit über dem Vorjahresniveau (rd. 1,9 Mrd. Euro). Der Exportanteil am Umsatz liegt bei 75 Prozent; 25 Prozent des Umsatzes wurde in Deutschland generiert.

Im Konzernbereich Nutzfahrzeuge erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz in Höhe von 1.374,0 Mio. Euro; das entspricht einem Plus von 17,8 % gegenüber dem Vorjahr (1.166,2 Mio. Euro). Auch im Segment Landtechnik konnte Krone erneut zulegen; dank einer Umsatzsteigerung von 11,1 % erreichte man einen Umsatz von 813,5 Mio. Euro (Vorjahr 731,9 Mio. Euro).

Das Konzernergebnis vor Ertragsteuern des Geschäftsjahres 2020/2021 stieg von 42,0 Mio. Euro auf 95,9 Mio. Euro. Die Konzern-Umsatzrendite vor Steuern lag bei 4,4 % (Vorjahr 2,2 %).

Bernard Krone

Bernard Krone, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Bernard Krone Holding SE & Co. KG (Foto: Krone/Schoening Fotodesign)

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Pandemie verursachte Kosten von 10 Mio. Euro

Seit Ausbruch der Pandemie hat die Krone Gruppe bislang 25 Impfaktionen an den verschiedenen Unternehmensstandorten durchgeführt; dabei wurden mehr als 8.300 Impfdosen verabreicht. Etwa 50 Prozent der Impfdosen wurden an die Mitarbeitenden der Krone Gruppe verimpft; die anderen 50 Prozent wurden zur Impfung von Familienangehörigen verwendet oder auch Beschäftigten von benachbarten Firmen zur Verfügung gestellt.

"Addiert man nur die Materialkosten, z.B. die regelmäßigen Schnelltests, Masken, Desinfektionsmittel, die Installation der Impfzentren etc., dann summieren sich allein diese Positionen auf rd. 2 Mio. Euro. Hinzu kommen natürlich noch die Personalkosten, die rund um die Themen Pandemie-Organisation und -Prävention entstanden sind. Diese indirekten Kosten wie z.B. Umplanungen aufgrund von Quarantänemaßnahmen oder auch Produktionsausfälle belaufen sich auf rd. 8 Mio. Euro. Unterm Strich also hat Corona im Zeitraum der vergangenen 22 Monaten in der Krone Gruppe Kosten in Höhe von knapp 10 Mio. Euro ausgelöst. Gerade auch vor diesem Hintergrund sind wir dankbar für ein durchaus erfolgreiches Geschäftsjahr", so Bernard Krone, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Bernard Krone Holding SE & Co. KG.