Sicherheit im Straßenverkehr

Toten Winkel richtig einschätzen

Der tote Winkel eines Lkw ist für andere Verkehrsteilnehmer oft schwer nachvollziehbar. Dies wird vor allem Fußgängern und Radfahrern immer wieder zum Verhängnis. Bei einer Veranstaltung in OÖ lernten Kinder die Straße aus dem Blickwinkel eines Lkw-Fahrers kennen.

Es gibt Menschen, die ihre Ideen umsetzen, auch wenn dies unmöglich erscheint. Karl Raffelsberger, Fuhrparkverantwortlicher bei Wolf Systembau und Obmann Stellvertreter des Almtaler Chauffeurclubs, ist so ein Mensch. Gemeinsam mit dem Obmann des Vereines, Bernhard Willinger, gelang es ihm zahlreiche Sponsoren und Mithelfer für eine Beteiligung an einer vorbildlichen Sicherheitsaktion für Schulkinder zu motovieren.

Der tote Winkel rund ums Fahrzeug mit Absperrbändern dargestellt: mehr als eine ganze Schulklasse findet darin Platz

Der Almtaler Chauffeurclub organisierte gemeinsam mit der Gemeinde Scharnstein und den Lehrern einen spannenden Event, der die volle Aufmerksamkeit der Kinder und Jugendlichen in Anspruch nahm. Eindrucksvoll wurde der „Tote Winkel“ bei schweren Lkw demonstriert. Es konnten mehrere Klassen einer ganzen Volksschule so um das Fahrzeug platziert werden, dass die Schüler vom Fahrerplatz aus nicht zu sehen waren. Natürlich durften alle eine Sitzprobe im Truck machen, um sich selbst davon zu überzeugen.

Perspektivenwechsel: Blick aus dem Cockpit eines Lkw Bilder: MAN

Dramatisch war die Bergevorführung eines Radfahrers und eines Autolenkers nach einem simulierten Zusammenstoß mit einem Fernverkehrszug, bei der nicht nur künstliches Blut floss, sondern auch ein Pkw von der Feuerwehr zum Kabriolett zerschnitten wurde. Die lokalen Blaulichtorganisationen zeigten ihr Können und ihre Arbeitsmittel von der besten Seite. Viel Geschick brauchten die Teilnehmer des Fahrradparcours der AUVA. Eine Filmvorführung ergänzten die praktischen Vorführungen mit theoretischen Inhalten. MAN Truck & Bus Vorchdorf, Wolf Systembau und Manuel Lehner Transporte trugen in Form von Fahrzeugbereitstellung und Knowhow zum Erfolg der Veranstaltung bei. Finanzielle Unterstützung kam vom Land Oberösterreich.