Future Mobility

Praxistest: E-Transporter im Zustelleinsatz

Die Österreichische Post ist Vorreiter auf dem Gebiet der Elektromobilität und betreibt schon seit Jahren einen großen E-Fuhrpark. Abgesehen von E-Mopeds und Pkw will man jetzt auch in der Paketzustellung mit E-Transportern arbeiten.

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https://youtu.be/xI0ZimDSCkY

Elektro-Transporter eignen sich gut für den Zustelleinsatz bei Paketdiensten im urbanen Raum. Die Tageskilometerzahl ist überschaubar und es gibt viele Stopps, sodass sich mit E-Fahrzeugen auch einiges an Treibstoff- und Wartungskosten einsparen lässt. Paul Janacek, Leitung Konzern-Fuhrpark bei der Österreichischen Post AG, sprach darüber mit Ludwig Fliesser, Leitender Redakteur TRAKTUELL (siehe Video).

Die Österreichische Post blickt übrigens auf eine sehr lange Tradition in Sachen E-Mobilität zurück. Der im Video angesprochene Start mit E-Fahrzeugen im Fuhrpark im Jahr 2011 bezieht sich lediglich auf dieses Jahrtausend. Denn bereits vor dem Ersten Weltkrieg, im Jahr 1913, stellte die k.u.k. österreichische Post die ersten Elektrofahrzeuge von Daimler-Tudor in Dienst. Diese waren damals sogar schon mit einem Wechselsystem ausgestattet, sodass der leergefahrene Bleiakku während der Tour gegen eine vollgeladene Batterie getauscht werden konnte. Unterschiedlichste E-Fahrzeuge waren dann auch weiterhin Bestandteil im Postfuhrpark bis Ende der 1970er- bzw. Anfang der 1980er-Jahre. Nach 30 Jahren Abstinenz erlebt die E-Mobilität bei der Post im dritten Jahrtausend nun wieder eine Renaissance. 

Post © Österreichische Post/Werner Streitfelder