Ehrung

MirrorCam mit Ferdinand Porsche Preis geehrt

Der von Louise Piëch gestiftete Preis ging in diesem Jahr an ein von Daimler entwickeltes digitales Seitenspiegelsystem.

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Der von Louise Piëch gestiftete Preis wird bereits seit 1977 alle zwei Jahre für besondere Innovationen von der TU Wien vergeben. Nun ging der mit 50.000 Euro dotierte Preis an Professor Uwe Baake, Leiter der Entwicklung bei Mercedes-Benz Trucks, für die MirrorCam. 

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Der von Louise Piëch gestiftete Preis wird bereits seit 1977 alle zwei Jahre für besondere Innovationen von der TU Wien vergeben. Nun ging der mit 50.000 Euro dotierte Preis an Professor Uwe Baake, Leiter der Entwicklung bei Mercedes-Benz Trucks, für die MirrorCam. 

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Statt analoger Seitenspiegel überträgt die MirrorCam die Umgebung digital mittels eines Bildschirms in die Fahrerkabine. Zum Einsatz kommt sie bereits bei der neusten Generation des Actros. Vorteil gegenüber konventionellen Haupt- sowie Weitwinkelspiegel ist ein verringerter Luftwiderstand, was sich positiv auf die Kraftstoffbilanz auswirken soll. 

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Zudem soll das System die Sicherheit erhöhen. "Die MirrorCam unterstützt den Fahrer vor allem in kritischen Fahrsituationen - nicht nur auf der Autobahn, sondern auch in der Stadt, wo es gilt, insbesondere die schwächsten Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger und Radfahrer noch besser zu schützen“, erklärt Uwe Baake.  

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Vor zwei Jahren wurde der Ferdinand Porsche Preis erstmals an eine Frau verliehen. Die Ingenieurin Anke Kleinschmit war damals ebenfalls für Daimler tätig. In Zusammenarbeit mit ihrem Team entwickelte die ehemalige Leiterin der Direktion „Konzernforschung und Nachhaltigkeit“ ein Dieselmotoren-Konzept zur Emissionsminderung. Im Fokus der Entwicklung stand ein motornahes und kompaktes Diesel-Abgasreinigungssystem zur Nachbehandlung.