Wasserstoff

Michelin und Faurecia wollen gemeinsam verstärkt auf H2 setzen

Das Joint Venture Symbio erhält neue Investitionen und erneuert seinen visuellen Auftritt mit einem neuen Logo und einer neuen Signatur.

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Reifenhersteller Michelin und der Automobilzulieferer Faurecia wollen gemeinsam mehr Geld in die Wasserstofftechnologie investieren. Beide machen Michelin's Tochtergesellschaft "Symbio" zu einem Joint Venture, wobei die Unternehmen jeweils 50 Prozent an dem Gemeinschaftsunternehmen halten. Dadurch werden alle Aktivitäten der beiden Unternehmen zu Wasserstoff-Brennstoffzellen gebündelt. Konkret widmet es sich der Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Wasserstoff-Brennstoffzellensystemen für leichte Nutzfahrzeuge, Nutzfahrzeuge und Lkw sowie für andere Bereiche der Elektromobilität.

Faurecia bringt dafür sein technologisches Fachwissen im Bereich der Wasserstoffmobilität sowie die Ergebnisse der Forschungs- und Entwicklungsarbeiten mit der CEA (französische Atomenergiekommission) ein. Der Reifenhersteller und der Automobilzulieferer investieren zu Anfang 140 Millionen Euro in ihr Gemeinschaftsunternehmen. Die Investition dient dazu, die Entwicklung von Brennstoffzellen der neuesten Generation zu beschleunigen, die Massenproduktion aufzunehmen und das Geschäft in Europa, China und den Vereinigten Staaten auszubauen.

Symbio strebt im Jahr 2030 einen Marktanteil von 25 Prozent und einen Umsatz von mehr als 1,5 Milliarden Euro an. Das Gemeinschaftsunternehmen wird über drei Industrieanlagen verfügen, um die wichtigsten Automobilmärkte der Welt zu beliefern: Europa, Asien und die Vereinigten Staaten. Symbio wird auch seinen visuellen Auftritt mit einem neuen Logo und einer neuen Signatur erneuern. Diese Entwicklung zeigt den gemeinsamen Wunsch der Aktionäre, die Identität des Unternehmens zu bewahren und von einer anerkannten Marke zu profitieren, die den Akteuren der Wasserstoffmobilität bekannt ist, heißt es in einer Aussendung.