Hilfskonvoi

LKW-Konvoi lieferte 55.000 Hilfspakete ab

Eine durchdachte Logistik ermöglicht es, Menschen dort Hilfe zukommen zu lassen, wo sie wirklich benötigt wird. Mitarbeiter der Johanniter-Unfall-Hilfe aus Österreich waren erstmals Teil der gemeinnützigen Aktion "Weihnachtstrucker 2017", die insgesamt 55.000 Hilfspakete zu Notleidenden und sozial Benachteiligten brachte.

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© Johanniter

Notfallsanitäter Denis Weber begleitete den Johanniter-Weihnachtstrucker ehrenamtlich nach Rumänien und verteilte die Hilfspakete - gefüllt mit Lebensmitteln und Hygienartikeln - persönlich. "Es war sehr berührend und es ist unglaublich schön, zu sehen, wie sehr sich die Kinder und ihre Eltern über die Hilfspakte freuen. In vielen Dörfern herrscht bittere Armut und gerade im Winter werden die Lebensmittel dringend benötigt“, erzählt der ehrenamtliche Helfer, der im Norden Rumäniens in der Umgebung von Bistritz die Hilfspakete persönlich übergab.

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© Johanniter

Notfallsanitäter Denis Weber begleitete den Johanniter-Weihnachtstrucker ehrenamtlich nach Rumänien und verteilte die Hilfspakete - gefüllt mit Lebensmitteln und Hygienartikeln - persönlich. "Es war sehr berührend und es ist unglaublich schön, zu sehen, wie sehr sich die Kinder und ihre Eltern über die Hilfspakte freuen. In vielen Dörfern herrscht bittere Armut und gerade im Winter werden die Lebensmittel dringend benötigt“, erzählt der ehrenamtliche Helfer, der im Norden Rumäniens in der Umgebung von Bistritz die Hilfspakete persönlich übergab.

© Johanniter

PS-starke Unterstüzung: Einen wichtigen Beitrag leisteten die zahlreichen Klein- und Mittelunternehmen, aber auch große Speditionen wie Gebrüder Weiss, die Teile ihrer Flottenkapazitäten, wie Hänger, für die Aktion zur Verfügung stellten. 

© Steffen Kaiser/ Johanniter Rettungshundestaffel Württemberg

Trucker und Truckerinnen mit großem Herz: "Ohne die Mithilfe der zahlreichen ehrenamtlichen Lenker und ihrer Zugmaschinen wäre die Aktion nicht realisierbar gewesen", betont Logistikleiter Ulrich Kraus. Viele von ihnen haben das Weihnachtsfest geopfert, um die Pakete kilometerweit von West nach Ost zu befördern. 

© Johanniter

Die Aktion "Weihnachtstrucker" wurde 1994 von den deutschen Johannitern ins Leben gerufen. Heuer beteiligten sich erstmals auch Ehrenamtliche der Johanniter aus ganz Österreich. In den zugestellten Paketen befinden sich vor allem dringend benötigte Grundnahrungsmittel und Hygieneartikel, aber auch Kleiderspenden uvm. 

© Johanniter

Manchmal sagt ein Lächeln mehr als tausend Worte. Für die Kleinsten war die Aktion auch in diesem Jahr ein voller Erfolg: Die Kinderspielzeuge, die in den Hilfspaketen enthalten waren, sorgten für reichlich Begeisterung. "Ohne die Weihnachtstrucker hielten diese Menschen zu Weihnachten gar nichts in den Händen", erklärt Notfallsanitäter Denis Weber. 

© Gerhard Bieber

Wie schlimm die Armut in manchen Regionen Europas ist, wird im Norden Rumäniens sichtbar. Der optisch auffällige Johanniter-Truck wirkt in der verarmten Umgebung wie aus einer anderen Welt kommend.

© Johanniter

Der logistische Teil fand auch nach Ankunft des Hilfskonvoi noch kein Ende: Die Pakete werden zum Teil mit dem Pferdewagen nach Hause transportiert, um sie vor Ort unter den Angehörigen aufzuteilen. "Was deutlich auffällt, ist die Bescheidenheit dieser Menschen", erzählt Notfallsanitäter Denis Weber. "Sie sind dafür dankbar, was sie haben und von uns geliefert bekommen."