Coronavirus

Frachtbörse Timocom stellt sich gegen Lieferengpässe

Not macht erfinderisch. Der Online-Frachtbörsen-Betreiber Timocom öffnet sein Logistiksystem und ermöglicht auch das Arbeiten von zu Hause.

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Online-Frachtbörse Timocom erweitert in Zeiten der Krise die Zugangsmöglichkeiten zu seinem Logistiksystem. "Wir möchten unseren Beitrag leisten, dass die Versorgung der Bevölkerung und die Aufrechterhaltung der Lieferketten auch unter den gegenwärtigen Ausnahmebedingungen sichergestellt werden können", sagt Timocom Geschäftsführer Tim Thiermann.

Arbeiten aus dem Homeoffice möglich

Lieferengpässe sollen durch Zugriff auf täglich bis zu 750.000 Fracht- und Laderaumangebote aus ganz Europa vermieden werden. Zudem sollen Kunden ab sofort per Umstellung ihrer IP-gebundenen Lizenz ortsunabhängig, nach Prüfung, ihre Transport- und Logistikgeschäfte auch aus dem Homeoffice steuern.

"Wer sich jetzt neu anmeldet, nutzt das System von Timocom für das gesamte kommende Quartal gebührenfrei und ohne Vertragsbindung", erklärt Thiermann. Bis zu 750.000 Fracht- und Laderaumangebote werden täglich europaweit bei Timocom eingestellt und verarbeitet. Darüber hinaus sind in der Lagerbörse über 7.000 Logistik- und Lagerflächen verfügbar. 

Der Bedarf an Logistikleistungen sei derzeit europaweit enorm. Gleichzeitig müssten viele Unternehmen auf das Arbeiten im Homeoffice umstellen. "Für uns war sofort klar: Wir möchten schnell und vor allem effektiv helfen", sagt Thiermann und ergänzt:  "Von der Umstellungsmöglichkeit auf das Homeoffice haben bis heute bereits mehr als 5.000 Nutzer aus ganz Europa Gebrauch gemacht."