Tesla Pick-up

Die Zukunft oder Ramsch?

Tesla hat am Donnerstag in Los Angeles den angekündigten Pick-up (Cybertruck) präsentiert und erntet reichlich Spott dafür. Hat Elon Musk hier wirklich alles preisgegeben?

Von
Bild 1 von 6
© Tesla

Eigentlich kann es sich doch nur um einen schlechten Scherz handeln, den sich der kalifornische Elektroautobauer mit seinem "Cybertruck" hier erlaubt hat. Großmundig wurde der Elektro-Pick-up in gewohnter "Elon-Musk-Manier" angekündigt, der alles bisher Dagewesene in diesem Segment in den Schatten stellen soll. Doch die Realität sieht - zumindest auf den ersten Blick - irgendwie anders aus, als sich viele Fans der Marke erhofft hatten. Doch die Vermutung liegt sehr nahe, das Tesla noch nicht alles über das Fahrzeug preisgeben wollte, sondern einen ersten Vorgeschmack - ganz nach dem Motto: "Also bad publicity is good publicity". 

Tipp: Benutzen Sie die linke bzw. rechte Pfeil-Taste Ihrer Tastatur um durch die Fotostrecke zu navigieren.
© Tesla

Eigentlich kann es sich doch nur um einen schlechten Scherz handeln, den sich der kalifornische Elektroautobauer mit seinem "Cybertruck" hier erlaubt hat. Großmundig wurde der Elektro-Pick-up in gewohnter "Elon-Musk-Manier" angekündigt, der alles bisher Dagewesene in diesem Segment in den Schatten stellen soll. Doch die Realität sieht - zumindest auf den ersten Blick - irgendwie anders aus, als sich viele Fans der Marke erhofft hatten. Doch die Vermutung liegt sehr nahe, das Tesla noch nicht alles über das Fahrzeug preisgeben wollte, sondern einen ersten Vorgeschmack - ganz nach dem Motto: "Also bad publicity is good publicity". 

© Tesla

In etwa so könnte der von Tesla geplante E-Pick-up später aussehen, wie bereits gezeigte Designskizzen verraten. Das Fahrzeug bei der Vorstellung in Los Angeles sah dagegen komplett anders aus. 

© Tesla

Etwas von einem "Tarnfahrzeug" hat der Pick-up jedenfalls schon mal: dicke Reifen, eine massiv wirkende Karosserie und Scheiben aus Panzerglas. Doch aerodynamisch wirkt die Komposition nicht. Dabei soll die Reichweite bei unglaublichen 500 Meilen (über 800 Kilometer) liegen. Zum Gesamtgewicht des Cybertrucks machte Tesla bislang keine offiziellen Angaben...

© Tesla

...jedoch zur Beschleunigung des gewöhnungsbedürftigen Gefährts. In unter 2,9 Sekunden geht es von null auf 96 Stundenkilometer - aber nur in der High-Performance-Variante. Mit seiner bis dato ebenfalls unbekannten kW-Stärke sollen sich umgerechnet sogar 6,35 Tonnen ziehen lassen. Platz gibt es für sechs Personen. Das Aufladen soll an sämtlichen der weltweit 14.000 Supercharger möglich sein, auch der neuesten Variante "V3" - und zu Hause an der Wallbox. Wie bei anderen Modellen wurde das Interieur so simpel wie möglich gehalten - außer einem 17-Zoll-großen Touchscreen und einem Lenkrad, gibt es nur mehr ein Gas- und Bremspedal zum Bewegen des Fahrzeugs. 

 

© Tesla

Die Radaufhängungen bemessen vier Zoll und die Karosserie basiert auf einem 30-fach kaltgerollten rostbeständigen Stahl-Chassis. Bei der Zuladung sieht es folgendermaßen aus: 100 Kubikfuß (rund 2832 Liter) externer Lademöglichkeiten - inklusive vorderer Kofferraum und unterem Staufach - warten auf die Kaufinteressenten. 

 

© Tesla

Über den Cybertruck schreibt Tesla: "Er vereint die Vielseitigkeit eines Trucks mit der Leistungsfähigkeit eines Sportwagens. Das Fahrzeug ist in seiner Bauart ausgelegt, beständig, vielseitig und leistungsfähig zu sein - und dies sowohl auf der Strasse als auch im Gelände." Anbieten will ihn der E-Autohersteller in drei Varianten: mit Heckantrieb, mit Allradantrieb (dualer Motor) sowie mit drei Motoren in der High-Performance-Variante. Konkurrenten wie der Rivian "R1T" wetzen bereits die Messer zum Angriff, auch Ford will gemeinsam mit General Motors leistungsfähige Elektro-Pick-ups auf den Markt bringen. Es bleibt spannend!