Neuer Korridor bringt Bewegung in den Güterverkehr

Beim burgenländischen Grenzübergang Nickelsdorf sorgt die Öffnung eines weiteren Korridors für Lastwagen für eine Entspannung der Lage.

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Seit Montagnacht hat sich die Lage in Nickelsdorf wieder beruhigt. Der Güterverkehr beim Autobahngrenzübergang sei in Bewegung, bestätigte die Polizei Donnerstagvormittag. Zuvor gab es kilometerlangen Stau, wobei auch Lkw darin gefangen waren. Von 21.00 Uhr bis 5.00 Uhr wird die Grenze für einen Korridor geöffnet, allerdings nur für Rumänen und Bulgaren. Serben dürfen die Grenze nicht mehr passieren. Der Grund ist, dass sie nicht mehr in ihr Heimatland einreisen dürfen, Serbien hat die Grenzen für alle geschlossen. Für den Güterverkehr stehen zudem die Grenzen bei Deutschkreutz und Heiligenkreuz im Südburgenland offen. 

Ungarische Lenker dürfen den Grenzübergang weiter passieren. Jene Autofahrer, die nicht die Möglichkeit haben, auszureisen, werden frühzeitig von der Autobahn abgeleitet. „Ansonsten rollt der Verkehr“, sagte ein Polizeisprecher. Nach der Einführung von österreichischen Kontrollen an den Grenzen zu Italien, Schweiz, Liechtenstein und Deutschland werden ab morgen nun auch die ungarische und slowenische Grenze kontrolliert. Das besagt eine Verordnung des Gesundheitsministeriums. Die Kontrollen - samt  Coronavirus-Checks - werden damit auf nahezu alle Nachbarländer außer Tschechien und der Slowakei ausgeweitet. Geplant sind sie bis zum 7. April.