Flixbus zieht es auf die britischen Inseln

Der Fernbus-Betreiber baut sein Angebot auf dem britischen Markt aus.

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Flixbus baut sein Angebot auf dem britischen Markt aus. Ab 2. Juli würden vier Routen innerhalb des Landes angeboten, teilte der Fernbusbetreiber am Dienstag mit. Pünktlich zum Start von Lockerungen für das öffentliche Leben in der Coronakrise werde London mit Birmingham, Bristol, Portsmouth und Guildford vernetzt.

"Dies ist erst der Anfang. Wir haben große Pläne für Großbritannien und wollen bis 2025 Marktführer werden", kündigt der für das britische Geschäft verantwortliche Manager Andreas Schorling an.

Innerhalb der ersten zwölf Monate will das Unternehmen, das keine Busse besitzt oder Fahrer anstellt, sondern mit lokalen Anbietern zusammenarbeitet, mehrere Millionen Fahrgäste transportieren. Bisher waren nur grenzüberschreitende Fahrten nach England im Angebot. Diese starten nach dem Stopp in der Coronakrise genauso wie der Festlandbetrieb wieder.

Flixbus gehört zu FlixMobility. Das 2013 gegründete Unternehmen hat sich nach der Freigabe des Fernverkehrs für Busse im Jahr 2013 als Marktführer durchgesetzt. Flixbus fährt in vielen europäischen Ländern sowie in den USA. Im vergangenen Jahr sammelte FlixMobility rund eine halbe Milliarde Euro bei Investoren ein.

(apa/red)