Werkstattausrüstung : Bosch bringt neuen Isolationstester für Hochvolt-Batterien auf den Markt
Multifunktionales Werkzeug kombiniert Isolations-, Multimeter- und Wärmebildfunktionen in einem kompakten Gerät
- © BoschBosch erweitert sein Werkstattausrüstungsportfolio um den neuen Hochvoltbatterie-Isolationstester BIT 1000. Das Prüfgerät wurde speziell für die Anforderungen der Elektromobilität entwickelt und richtet sich an Werkstätten, die Elektro- und Hybridfahrzeuge warten und reparieren. Der BIT 1000 löst den bisherigen FSA 050 ab und ist ab sofort verfügbar.
Isolationsprüfung für Hochvolt-Systeme bis 1.000 Volt
Nach Angaben von Bosch ermöglicht der BIT 1000 die Prüfung von Hochvolt-Komponenten und unterstützt Werkstätten bei der Diagnose von Degradation und Leckagen in elektrischen Systemen. Das Gerät ist für Hochvolt-Systeme bis 1.000 Volt ausgelegt.
Ein Sicherheitsmerkmal ist die automatische Entladung der Kondensatorspannung nach Abschluss der Messung. Dadurch sollen Bediener vor unbeabsichtigten Stromschlägen geschützt werden. Die Messung des Isolationswiderstands erfolgt mit Testspannungen von 125, 250, 500 oder 1.000 Volt, die automatisch an das jeweilige Prüfobjekt angepasst werden.
Mehrere Messfunktionen in einem Gerät
Der BIT 1000 kombiniert laut Bosch die Funktionen eines Hochspannungs-Isolationstesters mit den Möglichkeiten eines Multimeters und einer integrierten Infrarot-Wärmebildkamera.
Neben Spannungsmessungen bis 1.000 Volt (AC/DC) können Werkstätten Widerstand und Frequenz messen. Die Wärmebildkamera ermöglicht die berührungslose Erfassung von Oberflächentemperaturen zwischen -20 °C und 260 °C. Dadurch lassen sich potenzielle Hot Spots in elektrischen Komponenten, Batteriesystemen und Antriebseinheiten identifizieren.
Bluetooth-Anbindung für Dokumentation und Analyse
Für die Bedienung verfügt das Gerät über ein 3,5 Zoll großes Farbdisplay sowie einen Drehschalter zur Auswahl der jeweiligen Messfunktion. Die integrierte Bluetooth-Konnektivität ermöglicht die drahtlose Überwachung, Aufzeichnung und Analyse von Messdaten.
Nach Angaben von Bosch sollen dadurch Dokumentation und Weitergabe von Messergebnissen vereinfacht werden. Das Gehäuse und die Testkabel wurden für den Einsatz im Werkstattalltag ausgelegt.
Fokus auf Elektromobilität im Werkstattgeschäft
Mit dem BIT 1000 adressiert Bosch die steigenden Anforderungen bei Wartung und Diagnose von Elektro- und Hybridfahrzeugen. Das Unternehmen positioniert das Gerät als Lösung für Werkstätten und Großhändler, die Hochvolt-Systeme prüfen und instand halten.