HVO100 : Shell Renewable Diesel: Verkauf von CO2-reduziertem Diesel gestartet
Patrick Rieberer, Leiter des Geschäftskundenbereiches der Shell Austria und Sarah Entacher Corporate Relations Advisor Shell Austria Gesellschaft m.b.H.
- © Shell AustriaWeitere Stationen werden in den kommenden Monaten folgen. Das Produkt wird überwiegend aus biogenen Abfall- und Reststoffen wie gebrauchtem Speiseöl hergestellt. Sein Vorteil: Es reduziert im Vergleich zu fossilen Brennstoffen die Treibhausgas-Emissionen um bis zu 90 Prozent. Darüber hinaus erzeugt das Produkt weniger lokale Emissionen (Stickoxide und Schwefeloxide) und weniger Feinstaub.
„Mit Shell Renewable Diesel möchten wir insbesondere die Betreiber von LKW – und Fahrzeugflotten dabei unterstützen, den Transportsektor zu dekarbonisieren und die gesetzlichen Emissionsvorschriften einzuhalten. Der innovative Kraftstoff kann in Dieselfahrzeuge, mit entsprechender Herstellerfreigabe, getankt werden“, erklärt Patrick Rieberer.
Der gebürtiger Tiroler verantwortet künftig den gesamten Geschäftskundenbereich von Shell in Österreich. Der studierte Betriebswirt startete 2015 bei Shell und hat seither zahlreiche nationale und internationale Rollen durchlaufen – zuletzt für das europäische Commercial Road Transport Geschäft, wo er maßgeblich an der Einführung von (Bio)LNG und HVO in mehreren europäischen Ländern beteiligt war.
„Es ist mir eine besondere Freude, dass wir mit der Einführung von Shell Renewable Diesel in meinem Heimatland Tirol einen wichtigen Schritt in Richtung nachhaltiger Mobilität setzen“, so Rieberer. „Gerade hier, wo der Transitverkehr besonders spürbar ist, kann HVO einen echten Unterschied machen.“ Shell Renewable Diesel wird durch Hydrierung und Isomerisierung von regenerativen Rohstoffen gewonnen. Er entspricht der europäischen Norm EN15940 für paraffinischen Diesel-Kraftstoff mit Kürzel XTL.
Unter anderem in Tirol und Schwechat
Die ersten drei Stationen, an denen Shell Renewable Diesel in Österreich verfügbar ist, befinden sich an strategisch wichtigen Verkehrsknotenpunkten: In Tirol, direkt an der Autobahnabfahrt Wörgl, einem zentralen Knotenpunkt für den internationalen Fernverkehr. In Hürm, nahe der Autobahnabfahrt Loosdorf in Niederösterreich, steht eine moderne Automatenstation zur Verfügung, die vorrangig für LKW-Kunden konzipiert ist.
Die dritte Station befindet sich in Schwechat, südlich von Wien, und deckt den Wirtschaftsraum rund um die Hauptstadt optimal ab – sowohl für LKW-Kunden als auch für Flottenbetreiber. Neben Österreich bietet Shell den paraffinischen Kraftstoff auch in Deutschland, Belgien und den Niederlanden an. Außerdem kann Shell Renewable Diesel bereits heute zum Beispiel über Hoftankstellen von Shell Markenpartnern und Vertriebspartnern bezogen werden. Damit kann es auch für Busse, landwirtschaftliche Fahrzeuge oder für Baufahrzeuge und -maschinen eingesetzt werden.
Ziel von Shell ist es, bis 2050 ein Netto Null CO2 -Unternehmen zu sein. Schwerpunkt bei dieser Transformation liegt bei Aktivitäten, die Treibhausgas-Emissionen verringern oder vermeiden. So investiert das Unternehmen beträchtlich in CO2 -arme und -freie Produkte und Angebote wie etwa Biokraftstoffe und den Aufbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge. Unser Angebot für schwer zu dekarbonisierende Sektoren wie Bau, Schifffahrt oder den Transportsektor umfasst neben Shell Renewable Diesel, Shell FuelSave Diesel, Shell GTL Fuel, Shell LNG auch EV-Charging. Für ein Vorantreiben der Energiewende.