Jahrespressekonferenz : EcoChange Consulting präsentiert nachhaltige Energielösungen für Unternehmen

Markus König, Gründer und Geschäftsführer von EcoChange Consulting, spricht über die aktuellen Herausforderungen für Unternehmen mit PV-Anlagen.

Markus König, Gründer und Geschäftsführer von EcoChange Consulting, spricht über die aktuellen Herausforderungen für Unternehmen mit PV-Anlagen.

- © EcoChange Consulting

Der österreichische Unternehmensstandort steht aktuell unter extremem Druck. Neben massiv gestiegenen Personalkosten sind vor allem die Strompreise in Österreich, die mit durchschnittlich 29 Cent pro Kilowattstunde fast doppelt so hoch sind wie der weltweite Schnitt von 15 Cent, eine Belastung. Hinzu kommen ab diesem Jahr verpflichtende ESG-Vorgaben und CSR-Reportings, die Verwaltungsaufwand mit sich bringen und auch Zulieferer bzw. Dienstleister großer Betriebe betreffen.

„Unsere Geschäftsidee bei Ecochange Consulting ist es, mit nachhaltigen Energielösungen genau darauf die Antwort zu geben und die Wettbewerbsfähigkeit unserer Kunden zu erhöhen“, sagt Markus König, Gründer und Geschäftsführer des Unternehmens. Dieses Ziel soll durch folgende Methoden erreicht werden:

  • Senkung der Energiekosten,
  • Etablierung eines (teil-)automatisierten Energie-Reportings
  • die Erhöhung der Betriebssicherheit (unter anderem durch integrierte Stromspeicher und Notstromfunktionen).

Ein wesentlicher Pfeiler ist dabei auch der Aufbau und die Entwicklung eines qualifizierten österreichweiten Partnernetzwerks aus Elektrotechnikbetrieben.

Intelligenz-Upgrade für Photovoltaik-Großanlagen

Ein Kernanliegen von EcoChange Consulting ist es, herkömmliche PV-Anlagen intelligent zu machen. Viele Unternehmen mit bestehenden PV-Anlagen speisen laut EcoChange Consulting überschüssige Energie unnötig ins Netz ein und schöpfen ihr Einsparpotenzial nicht aus, da es an einer intelligenten Integration in den Betriebsablauf, Speicherlösungen oder der Nutzung variabler Strompreise fehlt. 

EcoChange Consulting setzt hier auf smarte Energiemanagementsysteme, die PV-Anlagen in ein intelligentes Gesamtsystem integrieren und so beispielsweise Lasten verschieben oder den Bezug von Strom bei negativen Preisen ermöglichen. Erste Pilotprojekte sind bereits in der Umsetzungsphase. Das Unternehmen legt dabei größten Wert auf eine Dreierbeziehung mit dem Kunden und dem lokalen Elektriker, wobei EcoChange Consulting das Know-how und die passenden Konzepte liefert.

Elektromobilität im Schwerverkehr als strategisches Kernthema

Analog der Umstellung von Pferdekutschen auf Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren steht die Transportbranche durch die rasante Weiterentwicklung der Elektromobilität heute erneut vor einem Paradigmenwechsel. 

Die Umstellung vom Diesel- zum Elektro-Lkw wird dabei schneller erfolgen, als vielen Unternehmen lieb ist, insbesondere durch den Druck börsennotierter Unternehmen, ihre Nachhaltigkeitsberichte bzw. ESG-Werte zu verbessern. Was vielen jedoch nicht bewusst ist: Transportunternehmen können durch den Umstieg auf Elektro-Lkw Kostenvorteile erzielen.

EcoChange Consulting listet auf:

  • Einsparungen bei Treibstoffkosten von bis zu 60 % und eine 
  • Reduktion der Mautkosten um bis zu 80 % (z.B. von 52 auf 12 Cent pro Kilometer für einen 5-Achs-Lkw in Österreich).

"Hinzu kommen ein deutlicher Imagegewinn sowie Wettbewerbsvorteile durch Förderungen und die Möglichkeit des Einsatzes in sensiblen Regionen", heißt es. EcoChange Consulting ist aktuell mit 110 Transportunternehmen im Gespräch und hat erste Pilotprojekte gestartet. Das Thema soll in weiterer Folge auch auf andere Branchen wie den Handel, die Bauindustrie und Verkehrsbetriebe ausgeweitet werden.

Premiere von AIRGEN

Präsentiert wurde auch die neue Handelsmarke AIRGEN für Kleinwindkraftanlagen. „Die Windkraft ist neben Wasser und Solar die dritte wichtige Energiequelle, um die Energiewende zu schaffen, und mit der Kleinwindkraft bringen wir diese Energieform direkt zum Verbraucher“, zeigt sich Markus König begeistert.

Kleinwindkraft ist laut EcoChange Consulting zudem die optimale Ergänzung zur Photovoltaik, da sie antizyklisch zur Solarproduktion läuft. Während PV-Anlagen in den Wintermonaten kaum Ertrag liefern, produziert die Windenergie in den Monaten November bis Februar gut 50 % ihres Jahresertrags und zudem in der Nacht mehr als am Tag.

EcoChange Consulting sieht ein Marktpotenzial von 2.500 bis 4.000 Kleinwindkraftanlagen in Österreich, mit Projektkosten zwischen 40.000 und 100.000 Euro pro Anlage. Zielgruppen sind kleine und mittlere Unternehmen in der Peripherie, landwirtschaftliche Betriebe, Energiegemeinschaften und Kommunen, da KWEA gute Windergebnisse in ebenen Flächen benötigen. Eine aktuelle Windkraft-Förderschiene der OeMAG bietet einen zusätzlichen Anreiz für die Umsetzung solcher Projekte. Unter der Handelsmarke AIRGEN bietet das Unternehmen Anlagen zwischen 7 und 50 kW verschiedener Hersteller an.