Lade-Infrastruktur : Electra eröffnet zwei Ultra-Schnellladeparks an Autobahnen und startet günstiges Abo-Modell Electra+
Die Station in Sinabelkirchen liegt neben dem Spar-Markt in Sinabelkirchen. Sie verfügt über vier Ladestationen mit insgesamt acht Schnellladepunkten zu je 300 kW und einen externen Batteriespeicher für maximale Netzstabilität. Der Standort in Loosdorf bietet drei Ladestationen mit sechs Schnellladepunkten zu je 300 kW. Beide Ladeparks liegen direkt an der Autobahn und sind so konzipiert, dass Fahrerinnen und Fahrer innerhalb weniger Minuten Energie für hunderte Kilometer Reichweite laden können.
Parallel zur Standorterweiterung startet Electra auch in Österreich das neue Abo-Modell „Electra+“. Nach Erfolgen in anderen europäischen Ländern bietet es österreichischen Fahrerinnen und Fahrern die Möglichkeit, ultraschnell und gleichzeitig so günstig wie zuhause zu laden. Das Angebot richtet sich an all jene, die bisher durch hohe öffentliche Ladepreise oder fehlende Heimladestationen eingeschränkt waren – etwa an Fahrerinnen und Fahrer ohne eigene Wallbox, Vielfahrerinnen und Vielfahrer, die ihr Energiebudget optimieren möchten, oder an Interessierte, die bislang wegen der Kosten gezögert haben, auf ein Elektroauto umzusteigen.
Mit Electra+ verschwindet der Preisunterschied zwischen öffentlichem und privatem Laden. Öffentliches Schnellladen wird damit so erschwinglich wie das Laden zu Hause – und macht Elektromobilität für alle zugänglich. Das Abo-Modell ist flexibel und ohne Bindung verfügbar. In der Basisvariante zahlen Kundinnen und Kunden 1,99 Euro pro Monat und laden für 0,49 Euro pro Kilowattstunde, was sich bereits ab der ersten Ladung rechnet. Die zweite Option kostet 9,99 Euro pro Monat und senkt den Preis pro Kilowattstunde auf 0,39 Euro, wodurch sich das Abo bereits ab der zweiten Ladung lohnt.
Ein Praxisbeispiel zeigt die Vorteile deutlich: Eine 100-Kilometer-Fahrt kostet mit Electra+ zu 0,39 Euro pro Kilowattstunde rund 6 Euro, während öffentliches Laden im Durchschnitt etwa 8 Euro kostet – und eine Fahrt mit Benzin sogar mehr als 12 Euro. Damit senkt Electra+ die üblichen Ladekosten deutlich und macht E-Mobilität bis zu zweimal günstiger als Tanken.
Electra betreibt bereits zahlreiche Schnellladestationen in ganz Österreich und plant, bis Ende 2026 ein flächendeckendes Netz in Städten und entlang der wichtigsten Verkehrsachsen aufzubauen. Alle neuen Stationen sind mit ultraschnellen Ladegeräten ausgestattet, die Leistungen bis zu 400 kW ermöglichen und in 20 bis 30 Minuten eine vollständige Ladung schaffen.
Ein wichtiger Bestandteil des Angebots ist die Electra-App. Mit ihr können Fahrerinnen und Fahrer Ladepunkte im Voraus reservieren, Langstreckenfahrten mit geplanten Stopps planen und Echtzeit-Benachrichtigungen erhalten, wenn der Ladevorgang abgeschlossen ist.
Electra wurde 2024 von ChargeMap zum zuverlässigsten Ladenetz Europas gewählt – und setzt diesen Standard nun auch in Österreich fort. „Mit den neuen Standorten in Sinabelkirchen und Loosdorf bringen wir ultraschnelles Laden direkt an die österreichischen Autobahnen – und mit Electra+ machen wir es so günstig wie zuhause. Unser Ziel ist klar: Elektromobilität für alle einfach, transparent und leistbar zu machen“, sagt Sébastien Aldegué, Geschäftsführer von Electra Österreich.