„Zero Emission Transport“ wächst : Bereits 50 Unternehmen liefern emissionsfrei in Wien

Hans Roth, Gründer von Saubermacher, Walter Ruck, Präsident der WK Wien, Wiens Bürgermeister Michael Ludwig, Tina Schrettner, Geschäftsführerin Ankerbrot und Karl-Heinz Strauss, CEO von Porr

Hans Roth, Gründer von Saubermacher, Walter Ruck, Präsident der WK Wien, Wiens Bürgermeister Michael Ludwig, Tina Schrettner, Geschäftsführerin Ankerbrot und Karl-Heinz Strauss, CEO von Porr

- © Florian Wieser

Seit dem Start des Projekts im Juni 2024 wurden laut den Projektpartnern rund 5,1 Millionen Kilometer emissionsfrei zurückgelegt. Dadurch konnten knapp 2.000 Tonnen CO₂-Äquivalente sowie mehr als eine Tonne Stickoxide eingespart werden.

Die eingesparte CO₂-Menge entspricht laut Angaben jener Menge, die etwa 150 Hektar Wald innerhalb eines Jahres aufnehmen würden. Das entspricht etwas mehr als der Fläche des sechsten Wiener Gemeindebezirks Mariahilf.

Spezialfahrzeuge zunehmend gefragt

Im Rahmen des Projekts kommen laut Wirtschaftskammer Wien nicht nur Pkw und Lieferwagen zum Einsatz, sondern auch vollelektrische Busse, Müllfahrzeuge und Lkw mit Ladekran. Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer Wien, verweist dabei auf die steigende Nachfrage nach emissionsfreien Spezialfahrzeugen. Unternehmen würden sich eine größere Verfügbarkeit entsprechender Fahrzeuge am Markt wünschen.

Neue Unternehmen schließen sich an

Zu den neuen Teilnehmern zählt unter anderem Ankerbrot. Das Unternehmen kündigte an, den eigenen Fuhrpark schrittweise auf Elektromobilität umzustellen. Bis 2035 soll der eigene Transport vollständig emissionsfrei erfolgen. Auch PORR beteiligt sich künftig an ZET. Das Bauunternehmen setzt laut eigenen Angaben auf die Reduktion von Transporten sowie alternative Antriebstechnologien im Fuhr- und Maschinenpark. Saubermacher ist bereits seit 2024 Teil des Projekts und setzt aktuell neun elektrische Lkw in Wien ein. Laut Unternehmen profitieren Kundinnen und Kunden insbesondere von einer leiseren Sammlung im urbanen Raum.