E-Logistik : SMATRICS und eTrucker bauen ihr Netzwerk für die E-Logistik aus

(v.li): Michael Clarke, eTrucker und Thomas Dittrich, SMATRICS

(v.li): Michael Clarke, eTrucker und Thomas Dittrich, SMATRICS 

- © SMATRICS

SMATRICS und eTrucker haben eine Partnerschaft geschlossen, um den Zugang zu Ladeinfrastruktur für E-Lkw-Flotten auszubauen. Seit Juni erhalten Fahrerinnen und Fahrer aus Speditions- und Logistikunternehmen Zugang zu einem erweiterten Ladenetz in Österreich und Deutschland. Nach Angaben der Unternehmen profitieren Nutzer dabei von transparenten Kilowattstunden-Preisen ohne Roaming-Aufschläge.

Im Rahmen der Kooperation bringt eTrucker über den eTrucker Chip zahlreiche angebundene Betreiber öffentlicher Ladeinfrastruktur in Österreich und Deutschland ein. Ziel ist es, die Nutzung von Ladepunkten für E-Lkw-Flotten zu vereinfachen und den Zugang zu bestehender Infrastruktur zu erweitern.

Fokus auf vernetztes Ladeökosystem

„Für uns ist die Kooperation mit eTrucker der nächste logische Schritt in unserer Transformation und im Ausbau der E-Logistik. Gemeinsam verbinden wir Ladepunkte zu einem vernetzten, skalierbaren Ladeökosystem“, sagt Hauke Hinrichs, CEO von SMATRICS.

Michael Clarke, Geschäftsführer und Gründer von eTrucker, sieht direkte Verträge zwischen Speditionen und Ladepunktbetreibern als wirtschaftlichen Ansatz für das Laden von E-Lkw. Nach seinen Angaben ermöglicht der eTrucker Chip die Nutzung dieses Modells ohne Roaming-Gebühren und mit transparenten Energiepreisen.

Laut den Unternehmen gewinnen für Logistikunternehmen neben ökologischen Aspekten insbesondere planbare Energiekosten, transparente Ladepreise und ein verlässlicher Zugang zur Ladeinfrastruktur an Bedeutung.

Depot Club wird in das Netzwerk eingebunden

Ein weiterer Bestandteil der Zusammenarbeit ist die Einbindung des von SMATRICS gestarteten Depot Club. Das Angebot ergänzt das bestehende eTrucker-Ökosystem um Depot-Ladepunkte, die kontrolliert für andere Nutzer geöffnet werden können. Die Nutzung erfolgt ebenfalls über den eTrucker Chip.

Nach Angaben von SMATRICS profitieren Betreiber von Depot-Ladeinfrastruktur durch eine höhere Auslastung ihrer Anlagen und zusätzliche Einnahmemöglichkeiten. Die Unternehmen können selbst festlegen, wann und in welchem Umfang ihre Ladepunkte für Partnerunternehmen verfügbar sind.

Für E-Lkw-Flotten soll das erweiterte Netzwerk die Routenplanung erleichtern und zusätzliche Lademöglichkeiten zu attraktiven Konditionen schaffen.

Ausbau der E-Logistik im Fokus

Die gemeinsame Zielsetzung von SMATRICS und eTrucker besteht darin, Ladeinfrastruktur für E-Lkw möglichst einfach, transparent und wirtschaftlich nutzbar zu machen. Mit der Kooperation und der Integration von Depot-Ladepunkten wollen die Unternehmen den Ausbau eines vernetzten Ladeökosystems für die E-Logistik vorantreiben.