Elektromobilität : Neue Software soll Österreichs Ladenetz effizienter machen
Das ePower-Ladenetz auf das Charge Point Management System (CPMS)
- © ÖAMTCDer ÖAMTC hat das Charge Point Management System (CPMS) seines ePower-Ladenetzes auf die Software des österreichischen Unternehmens e-vo eMobility umgestellt. Damit setzt eines der größten und am schnellsten wachsenden Ladenetze Österreichs künftig auf eine heimische Softwarelösung für das Management seiner Ladeinfrastruktur.
ÖAMTC ePower bietet nach Unternehmensangaben im eigenen Ladenetz sowie über Partnernetze österreichweit rund 30.000 Ladepunkte an. Mit der Umstellung auf das CPMS von e-vo eMobility sollen Ladepunkte standortübergreifend zentral gesteuert, Betriebsdaten strukturiert erfasst und über Roaming-Schnittstellen öffentlich zugänglich gemacht werden.
Charge Point Management System steuert Ladeinfrastruktur
Das Charge Point Management System bildet künftig die zentrale Softwareplattform für die ÖAMTC ePower-Ladestationen – von AC-Wallboxen bis hin zu DC-Schnellladern. Über das System können Ladepunkte zentral überwacht, in Echtzeit analysiert und in Partnernetze integriert werden. Ziel ist es, Auslastung, Verfügbarkeit und Nutzererlebnis zu optimieren.
Als weiterer Entwicklungsschritt ist ein intelligentes Lastmanagement vorgesehen. Dynamische Systeme sollen die verfügbare Anschlussleistung künftig bedarfsgerecht auf mehrere gleichzeitig ladende Fahrzeuge verteilen. Dadurch sollen Netzüberlastungen vermieden sowie Investitions- und Betriebskosten reduziert werden.
ÖAMTC und e-vo setzen auf österreichische Technologie
„Wir freuen uns, gemeinsam mit dem ÖAMTC den weiteren Ausbau der Ladeinfrastruktur in Österreich zu gestalten und mit unserem CPMS eine leistungsfähige Software für das ePower-Ladenetz bereitzustellen“, sagt Ute Teufelberger, Geschäftsführerin der e-vo eMobility GmbH. Die Zusammenarbeit sei ein Signal für die Leistungsfähigkeit österreichischer Technologie im Bereich Ladeinfrastruktur.
Auch der ÖAMTC sieht in der Kooperation einen wichtigen Schritt für den weiteren Ausbau der Elektromobilität. „Für unsere Mitglieder und Kunden zählt es einfach und transparent zu laden. Mit dem CPMS von e-vo hat sich ÖAMTC ePower für eine sichere und hochwertige Softwarelösung entschieden“, sagt Ernst Kloboucnik, Direktor des ÖAMTC. Die Konnektivität des Systems ermögliche die Einbindung eigener Systeme und Tools sowie eine bedarfsgerechte Ausrichtung des Angebots.
Ziel ist eine skalierbare Ladeinfrastruktur
Mit der Entscheidung für e-vo stärkt die ÖAMTC Verbandsbetriebe GmbH nach eigenen Angaben einen österreichischen Technologieanbieter, der auf Softwarelösungen für E-Mobilität und Ladedienstleistungen spezialisiert ist. Gemeinsames Ziel sei der Aufbau einer leistungsfähigen, zukunftssicheren und skalierbaren Ladeinfrastruktur, die den steigenden Anforderungen der Elektromobilität gerecht wird.