E-Nutzfahrzeuge : Brantner setzt auf 13 E-Lkw in der Abfalllogistik
Geschäftsführer Brantner green solutions v.l.: Manfred Vogl, Reinhard Grießler, Josef Scheidl
- © Johannes VoglDer Kreislaufwirtschaftsspezialist Brantner green solutions hat seinen Fuhrpark umfassend erneuert. Insgesamt 13 Schwer-Lkw mit Verbrennungsmotor wurden durch Elektro-Lkw ersetzt. Seit Anfang 2026 sind die Fahrzeuge vollständig in die Flotte integriert.
Der neue Elektrofuhrpark besteht aus zwei Sattelzugmaschinen, sechs Müllpresswagen und fünf Kofferfahrzeugen der Marke Mercedes-Benz. Damit ist Brantner nach eigenen Angaben Betreiber der größten E-Lkw-Flotte in der österreichischen Abfallwirtschaft.
Die Fahrzeuge werden im firmeneigenen Ladepark innerhalb von maximal sieben Stunden vollständig geladen. Zum Einsatz kommt unter anderem der vollelektrische Mercedes-Benz eActros, dessen dreizehntes Exemplar kürzlich ausgeliefert wurde. Die Reichweite beträgt laut Unternehmen bis zu 550 Kilometer.
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Ausbau der Ladeinfrastruktur geplant
Parallel zur Fuhrparkerneuerung investiert Brantner in die notwendige Ladeinfrastruktur. High-Power-Ladeparks entstehen in der Brennaustraße in Krems sowie in Hagenbrunn. Weitere Standorte sind in Traiskirchen, Wulkaprodersdorf und Hohenruppersdorf geplant. Die Ladeparks werden mit 100 Prozent grünem Strom betrieben.
Zusätzlich wurden mehrere Standorte mit Photovoltaikanlagen ausgestattet, um einen Teil des Strombedarfs im Rahmen einer Energiegemeinschaft selbst zu decken. Der Ausbau der Infrastruktur sowie die Anschaffung der Fahrzeuge und PV-Anlagen werden überwiegend aus Eigenmitteln finanziert. Unterstützt wurde das Projekt durch eine Förderung der Republik Österreich im Rahmen des ENIN-Programms der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG).