E-Transporter für die Stadt : Neuer Ford Transit City: Kompakter E-Transporter für den urbanen Einsatz
Ford schickt den Transit City auf die Straßen.
- © FordStillstand ist anders – bei den Nutzfahrzeugen von Ford tut sich schon wieder etwas. Topaktuell wurde als Neuzugang der Transit City präsentiert. Ein kosteneffizienter Transporter mit elektrischem Antrieb.
Gedacht ist er vor allem für den innerstädtischen Einsatz, insbesondere für Zustell- und Service-Dienste. Dafür bringt er sämtliche Voraussetzungen mit, dazu nachfolgend mehr im Detail. Zu den Händlern läuft er aller Voraussicht nach Ende diesen Jahres.
Der Transit Spross
Klein, aber vielfältig, so zeigt sich der Transit City. Denn bereits in der L1H1 Version nimmt er es mit bis zu drei Europaletten auf, er eignet sich besonders für enge Innenstadtbereiche, wo Parkplätze rar gestreut sind. In der L2H2 Variante bietet er eine Ladelänge von mehr als drei Metern, eine zulässige Nutzlast von 1.275 kg sowie einen Stauraum von ca. acht Kubikmetern.
Generell bringt Ford ihn in drei verschiedenen Karosserievarianten, die naturgemäß unterschiedliche Einsatzprofile abdecken. Alle Versionen stehen mit einer universalen Ausstattung parat, um die Komplexität und damit auch die Kosten gering zu halten. Dazu zählen beispielsweise ein strapazierfähiger Frachtraumboden, halbhohe Seitenwandverkleidungen oder auch sinnvoll angeordnete Verzurrösen. Darüber hinaus gilt es, eine Premiere zu feiern, denn für den Transit City gibt es zum ersten Mal von Ford Pro ein Fahrgestell mit Einzelkabine. Mit optimierten Längsträgern, klar definierten Befestigungsbereichen sowie standardisierten Elektro-Schnittstellen eignet es sich perfekt als Basis für Umbauten aller Art und für zahlreiche Branchen. Um ihn als maßgeschneidertes Spezialfahrzeug auf die Straße zu bringen, stehen mehr als 200 zertifizierte Aufbauhersteller zur Verfügung, davon 10 alleine in Österreich.
Perfekt für den Arbeitsalltag
Fahrer von Lieferdiensten steigen bis zu 200 Mal pro Tag in ihren Transporter ein und aus. Der neue Transit City ist genau darauf und den innerstädtischen Stop-and-Go-Verkehr vorbereitet. Sowohl hinsichtlich der Sicherheit als auch des Komforts. Unter anderem durch eine serienmäßige Sitzheizung, die sich bei kühleren Temperaturen als wirkungsvoller erwiesen hat als die Kabinenheizung. Weiter geht es mit dem schlüssellosen Startsystem, dem automatischen Notbrems-Assistenten, den Einpark Sensoren vorne und hinten, der Rückfahrkamera, dem adaptiven Tempomaten sowie dem Fahrspur Assistenten. Natürlich dürfen Ford-typische Details wie das Informations- und Entertainment-System genauso wenig fehlen wie der 12 Zoll große Touchscreen und Apple CarPlay bzw. Android Auto.
Der Antrieb dahinter
Im neuen Transit City kommt ein 56 kW großer Akku zum Einsatz. Damit sind bis zu 254 km Reichweite möglich – die doppelte Distanz von jener, die 90 Prozent aller Nutzfahrzeuge dieses Segments durchschnittlich pro Tag zurücklegen. An einem DC-Ladepunkt kann die Batterie mit bis zu 67 kW in 33 Minuten von zehn auf 80 Prozent aufladen, für eine zusätzliche Reichweite von bis zu 65 Kilometern vergehen an einem Schnelllader nur zehn Minuten. Hat man nur 11 kW parat, sollten rund fünfeinhalb Stunden für die Ladung von zehn auf 100 Prozent eingeplant werden.
Als Leistung stehen übrigens 150 PS zur Verfügung. Diese reichen aus, um auch bei voller Beladung agile Fahrleistungen abzurufen. Besonders entspannte und effiziente Fortbewegung im Stadtverkehr ermöglicht die One-Pedal-Drive-Option: Mit ihr verzögert der Transit City rekuperierend bis zum Stillstand. Dank des elektrischen Antriebs profitieren Gewerbekunden bei den Betriebskosten. Ford Pro geht davon aus, dass der Wartungsaufwand gegenüber einem vergleichbaren Transporter mit Dieselmotor um 40 Prozent sinkt. Dies spiegelt sich auch in den Service Intervallen wider, die auf zwei Jahre oder 40.000 km erweitert worden sind. „Seit ihrem Debüt 1965 hat sich unsere längst legendäre Transit Baureihe kontinuierlich weiterentwickelt, um ihren Käufern bei der Bewältigung immer neuer Herausforderungen zu helfen“, betont Simon Robinson, Leitender Ingenieur des neuen Transit City. „Heute geht es dabei um mehr, als bloß möglichst große und schwere Güter zu transportieren. Längst spielen auch Faktoren wie Emissionen, Nutzungsbeschränkungen sowie Betriebs-und Einsatzkosten eine wichtige Rolle“, so Robinson. „Wir kennen unsere kostenbewussten Kunden und ihre Bedürfnisse ganz genau, speziell wenn es um den Einsatz in Innenstädten geht. Für sie haben wir zielgerichtet einen preisgünstigen, auf das Wesentliche reduzierten Elektro- Transporter konzipiert: den kompakten Transit City. Mit seiner, dem Einsatzzweck entsprechend ausreichend dimensionierten Batterie-Kapazität, dem nutzbaren Stauraum und einem Ausstattungsumfang, der weitere Extras erübrigt, erfüllt er all ihre Anforderungen.“