Ladeinfrastruktur : EVN errichtet 2025 rund 700 neue Ladepunkte und baut Schnellladenetz aus
Die EVN ist seit 2010 im Bereich der Elektromobilität aktiv und hat in den vergangenen Jahren schrittweise ein flächendeckendes Ladenetz in Niederösterreich sowie darüber hinaus aufgebaut. Bis zum Jahr 2030 plant das Unternehmen, 100 Millionen Euro in den weiteren Ausbau der Ladeinfrastruktur zu investieren. Insgesamt betreibt das Unternehmen derzeit rund 3.800 öffentlich zugängliche Ladepunkte und ist damit Österreichs größter Betreiber in diesem Segment.
Die Ladepunkte befinden sich unter anderem bei Einkaufszentren, Freizeiteinrichtungen, Gemeinden, Ausflugszielen sowie entlang von Hauptverkehrsachsen.
Kooperationen mit Handelspartnern und neue Ladeparks
Ein Schwerpunkt des Ausbaus liegt auf Kooperationen mit dem Einzelhandel. Gemeinsam mit den Partnern Spar, Hofer und XXXLutz wurden bislang mehr als 160 Standorte mit Ladeinfrastruktur ausgestattet. In den kommenden Jahren sollen über 200 weitere Standorte folgen.
Bis 2028 ist an den Standorten der Lutz-Gruppe der Bau von insgesamt 600 Ladepunkten vorgesehen.
Zusätzlich wurden neue Ladeparks entlang von Autobahnen in Betrieb genommen, unter anderem in Amstetten und Böheimkirchen an der A1 in Niederösterreich.
Ladeangebote für Pkw und schwere Nutzfahrzeuge
Neben Ladeinfrastruktur für E-Pkw investiert die EVN auch in Angebote für E-Lkw, E-Busse und Schiffe. Am ASFINAG-Rastplatz Roggendorf an der A1 stehen Schnellladepunkte für E-Pkw und E-Lkw zur Verfügung. Am ASFINAG-Rastplatz Hausruck an der A8 in Oberösterreich wurde Schnellladeinfrastruktur speziell für E-Lkw errichtet.
Parallel zum Infrastrukturausbau hat die EVN drei neue Ladetarife eingeführt.
- #Drive Easy ist ein Einstiegsangebot ohne Grundgebühr mit einheitlichem Preis an allen EVN-Ladestationen.
- #Drive Smart bietet vergünstigte Ladepreise im EVN- und Partnernetz, auch im Ausland.
- #Drive Business richtet sich an Unternehmen und umfasst unter anderem internationales Roaming sowie Fahrzeugservices an allen UTA-Partnerstandorten.
An EVN-Ladestationen fallen während des Ladevorgangs keine Standgebühren an. Zudem wurde die Preisgarantie bis zum 30. Juni 2026 verlängert.
Mit dem weiteren Ausbau der Ladeinfrastruktur trägt die EVN zur Elektrifizierung des Verkehrs und zur Erreichung der Klimaziele in Niederösterreich bei.