Nutzfahrzeuge : Testfahrt mit dem Farizon SV

Chinesischer Neuzugang im Transportbereich – der Farizon SV

Chinesischer Neuzugang im Transportbereich – der Farizon SV

- © Farizon

Im Zuge einer exklusiven Veranstaltung für die Mitglieder der „International Van of the Year“ Jury, wurde der vollelektrische Großtransporter Farizon SV präsentiert. 

Wer steckt hinter Farizon?

Farizon wurde 2016 gegründet und ist die Nutzfahrzeugsparte von Geely, Chinas größtem privaten Fahrzeughersteller. Die Marke hat sich durch ihren Fokus auf Technologie, den Nutzer und emissionsfreien Betrieb eine führende Position auf dem heimischen Markt erarbeitet. Ausgehend von einem einzigartigen emissionsfreien Produktportfolio, das Lkw, leichte Nutzfahrzeuge und Busse umfasst, ist der Farizon SV Kastenwagen die Speerspitze für den Eintritt der Marke in globale Exportmärkte. Bis September 2025 wurde der SV erfolgreich in 33 Ländern eingeführt, darunter Australien, die Vereinigten Arabischen Emirate sowie West- und Mitteleuropa.

Basierend auf der brandneuen, maßgeschneiderten GXA-M-Plattform von Farizon ist der SV der weltweit erste Serien-Transporter, der eine fortschrittliche intelligente Drive-by-Wire-Architektur verwendet. Diese modulare und hochflexible Plattform bietet erhebliche Vorteile beim Packaging, wobei sechs verschiedene Größenkombinationen den Käufern großzügige Kabinen- und Laderaumgrößen bieten. 

Das Produkt Farizon SV

Der Farizon SV wurde 2025 auf den internationalen Märkten eingeführt und verfügt über eine Vielzahl von Innovationen und weltweit einzigartigen Technologien, die ihm eine überzeugende Kombination aus praktischer Ladekapazität, beeindruckender Effizienz und Leistung im realen Einsatz sowie optimalem Fahrerkomfort und -bequemlichkeit verleihen. Der SV wurde für Europa und die anspruchsvollsten Transporter-Nutzer und -Betreiber weltweit entwickelt und setzt neue Maßstäbe für große und kleine Flotten sowie für einzelne Gewerbetreibende. Erhältlich ist er in unterschiedlichsten Konfigurationen von L1 H1 bis hin zu L3 H3. 

Er stellt nur die Vorhut dar, denn bis 2028 sind zahlreiche weitere Neuheiten geplant. Fahren lässt er sich prinzipiell sehr angenehm, selbst in der größten Größe L3 H3, die zu Testfahrten bereit stand, erwies er sich als äußert wendig inklusive eines kleinen Wendekreises. An ein paar Feinheiten könnte noch gefeilt werden, so an einem digitalen Rückspiegel, um den Sicherheitsfaktor zu erhöhen. Auch der Federungskomfort würde eine kleine Verbesserung vertragen. Prinzipiell jedoch steht hier ein anspruchsvolles Fahrzeug vor einem, mit zahlreichen praktischen Details. Wie zum Beispiel die „versteckte“ B-Säule, die dadurch für eine enorm breite seitliche Zuladungsmöglichkeit sorgt. Abgerundet wird der äußerst positive Eindruck von dem stylischen Auftritt, den der SV ablegt. 

Noch kurz zu den Reichweiten: diese liegen zwischen 376 km für den H1 L1 mit einer 83 kWh Batterie und 398 km für den H3 L3 mit einem 106 kWh starken Akku. Gut, das muss in einem längeren Test ausprobiert werden, dafür war die Zeit zu kurz. Also: ein interessantes Produkt mit einem hohen Potential. Da und dort sollten noch ein paar Kleinigkeiten nachgeschärft werden, dann passt es aber. Zu haben ist er aktuell in Österreich ab € 36.960,- netto, wenn der Importeursbonus berücksichtigt wird.