Elektromobilität : Elektrifizierte Ford Pro Modelle im Test

Die gesamte elektrifizierte Transit Family stand parat.

Die gesamte elektrifizierte Transit Family stand parat.

- © Ford

Was das eine mit dem anderen zu tun hat ist leicht erklärt – seit Jahren pflegt Ford eine enge Zusammenarbeit mit Joey Kelly. Was liegt also näher, als auf seinem Eventgelände die Pros zu testen. 

Ford ist nicht zu Unrecht seit Jahren Marktführer bei den Nutzfahrzeugen, allen voran natürlich mit dem Transit. Wobei der E-Transit Europas meistverkaufter Elektro-Transporter der Zweitonnen-Klasse ist. Ford Pro hat die variantenreiche Transit Modellfamilie vollständig erneuert und hält fortan in jedem Transporter-Segment auch eine elektrifizierte Alternative bereit. Das Angebot reicht vom reinen Fahrgestell über Zwei- und Eintonner bis zu den Kompakttransportern. Als jüngstes Mitglied erweitert der komplett neu entwickelte E-Transit Courier als kompakter Lieferwagen die Reihe der batterieelektrischen Transit-Modelle. Er läuft ab sofort bei Ford Otosan im rumänischen Werk Craiova vom Band. Ebenfalls gestartet ist die Serienproduktion des neuen E-Transit mit erweiterter Reichweite im türkischen Kocaeli, wo Ford Otosan das Werk Gölcük betreibt. Darüber hinaus gilt: Jeder E-Transit, E-Transit Custom, Transit Custom PHEV, E-Transit Courier und Transit Connect PHEV lässt sich mit den vernetzten Services von Ford Pro verbinden. Hierdurch stehen beispielsweise Software sowie Lade- und Service-Lösungen zur Verfügung, mit denen die Betriebe die Einsatzzeiten ihrer Transporter erhöhen und Einsatzkosten senken können. 

Neu im Portfolio

Zum Testen im Gelände stand auch Europas meistverkaufter Pick-up, der Ford Ranger, parat. Und zwar als Plug-in-Hybrid Modell. Dabei überzeugte er mit denselben Eigenschaften, die auch der reine Verbrenner abliefert, nämlich Anhängelast, Zuladung und Offroad-Performance. 

Zudem hält das Ford Pro Power Onboard System erstmals Einzug in die Baureihe. Der komplett neu entwickelte Plug-in-Hybridantrieb kombiniert einen 2,3 Liter großen Ford EcoBoost-Turbobenziner und eine 10-Gang-Automatik mit einem 75 kW starken Elektromotor sowie einer Batterie mit 11,8 kWh Nettokapazität. Die Batterie bezieht neue Energie wahlweise über eine externe Stromquelle, über den Verbrennungsmotor oder über regeneratives Bremsen. 

Das ist noch nicht alles: Das modulare Hybridgetriebe integriert den E-Motor in die Getriebeglocke der 10-GangAutomatik. Ein elektronisch gesteuerter Kupplungsmechanismus regelt je nach gewähltem Fahrprogramm die Kraftübertragung des Verbrennungs- und des Elektromotors – und optimiert auf diese Weise die Antriebseffizienz ebenso wie das zur Verfügung stehende Drehmoment. Dies wirkt sich zum Beispiel beim Ziehen eines Anhängers oder beim Fahren im Gelände besonders positiv aus. 

Das hohe Drehmoment bei niedrigen Geschwindigkeiten und die zusätzliche Motorbremse durch die Rekuperation sorgen für müheloses Beschleunigen und verbesserte Kontrolle beim Bergabfahren. Das unmittelbar beim Losfahren anliegende Drehmoment und das regenerative Bremsen steigern auch die Offroad-Fähigkeiten und erleichtern das Bewältigen anspruchsvoller Geländepassagen wie über felsigen Untergrund oder in steilen Anstiegen. 

Das Fahrverhalten auf matschigem Gelände haben wir ausprobiert und waren wieder einmal überzeugt von der Leistung des Rangers. Der hält wirklich in allen Situationen. Zu haben ist er ab € 45.780,-.