Lade-Infrastruktur : Electra bringt 25 Schnelllade‑Hubs nach Österreich

Electra Station Amstetten
© Electra

Electra Österreich zieht positive Bilanz für das Jahr 2025. Innerhalb von nur zwölf Monaten hat das Unternehmen sein österreichisches Ladenetz von drei auf 25 Schnelllade-Hubs ausgebaut und damit einen wesentlichen Beitrag zur öffentlichen Ladeinfrastruktur in Österreich geleistet.

„Der Ausbau von drei auf 25 Standorte in nur einem Jahr zeigt, welches Potenzial im österreichischen Markt steckt – aber auch, wie anspruchsvoll der Aufbau von Schnellladeinfrastruktur in der Praxis ist“, sagt Sébastien Aldegué, Geschäftsführer von Electra Österreich. „Hinter jedem Standort stehen Monate intensiver Arbeit – von Standortentwicklung und Genehmigungen über Netzanschlüsse bis hin zu Bau und Inbetriebnahme.“

Ein starkes Jahr 2025 – Ausbau in allen Regionen Österreichs

Electra hat im vergangenen Jahr 22 neue Schnelllade-Hubs in Betrieb genommen und ist damit bereits in acht Bundesländern vertreten – in Vorarlberg werden im Laufe dieses Jahres die ersten Stationen in Betrieb genommen. Die jüngsten Eröffnungen zeigen, wie konsequent das Unternehmen seinen Anspruch umsetzt, komfortables und verlässliches Schnellladen überall dort anzubieten, wo Menschen ohnehin Zeit verbringen – beim Einkaufen, Essen oder auf Reisen.

Salzburg: Kooperation mit regionalen Traditionsbetrieben

Electra Österreich stärkt das Ladenetz im Bundesland Salzburg mit zwei neuen Ultra-Schnelllade-Hubs.

Am Augustiner Bräu in Salzburg stehen drei Schnellladestationen (sechs Ladepunkte) mit bis zu 300 kW Ladeleistung bereit. Der Standort überzeugt durch seine zentrale Lage, Gastronomie und hohe Aufenthaltsqualität.

In St. Johann im Pongau wurde gemeinsam mit dem traditionsreichen Autohaus Pirnbacher ein Ladepark mit vier Schnellladestationen (acht Ladepunkten) umgesetzt. Nutzer können hier während des Ladevorgangs den neuen BYD-Showroom besuchen oder im benachbarten Lidl einkaufen. Eine Überdachung ist für 2026 vorgesehen.

„Salzburg und St. Johann sind hervorragende Beispiele dafür, wie Ladeinfrastruktur und Kundenerlebnis sinnvoll zusammenspielen“, sagt Aldegué.

Tirol: Start im Westen

Mit dem neuen Ladehub im Fachmarktzentrum Reutte nimmt Electra Österreich den ersten Standort in Tirol in Betrieb. Zwei Ultra-Schnellladestationen mit vier Ladepunkten und bis zu 300 kW sorgen für hohe Ladeleistung bei direkter Anbindung an Einkaufsmöglichkeiten „Reutte ist ein strategischer Standort für unseren weiteren Ausbau im Westen Österreichs“, so Aldegué.

Wien: Urbaner Rollout in Simmering und Floridsdorf

Am Gelände von Starkl – Der Gartenprofi in Simmering stehen bereits seit August letzten Jahres vier Ultra-Schnellladestationen (acht Ladepunkte, bis 300 kW) zur Verfügung. Eine prominente Überdachung ist für dieses Jahr geplant; Lidl und das Gartencenter sind direkt vor Ort.

In der Siemensstraße 105 in Floridsdorf, direkt beim Interspar, ergänzen drei weitere Schnelllader mit sechs Ladepunkten das urbane Netz.

„Wien ist ein Schlüsselmarkt für Elektromobilität – der Start unseres Netzes hier ist erst der Anfang. Weitere Eröffnungen sind für Q1/2026 geplant“, betont Aldegué.

Niederösterreich: Regionale Mobilität im Fokus

Der neue Ladehub in Wiener Neustadt ist der größte Standort von Electra in Österreich: Zehn Ultra-Schnellladepunkte mit bis zu 300 kW Ladeleistung, Überdachung sowie eine Partnerschaft mit dem Restaurantbetreiber Reload24 bieten Nutzerinnen und Nutzern maximalen Komfort.

Im Gewerbepark Grafenwörth sind drei Schnelllader (sechs Ladepunkte, bis 300 kW) installiert, unterstützt durch einen externen Batteriespeicher. Auch hier ist eine Überdachung für 2026 geplant.

„Niederösterreich ist stark geprägt von Pendlerverkehr und Wirtschaftsstandorten. Unsere Investitionen sind gezielt auf diese Mobilitätsbedürfnisse ausgerichtet“, erklärt Aldegué.

Oberösterreich: Fünf neue Standorte direkt beim Handel und der Gastronomie

Electra Österreich baut in Oberösterreich gezielt Partnerschaften mit Handels- und Gastronomiebetrieben aus:

  • Ottensheim (Hostauerstraße 87) – Zwei Schnelllader mit vier Ladepunkten bis zu 300 kW und externer Batterie, Lidl am Standort, Überdachung 2026.
  • Amstetten (Oiden 120) – Zwei Schnelllader (vier Ladepunkte, bis 300 kW), Kooperation mit Stop & Go.
  • Linz – Burger King (Salzburger Str. 385) – Zwei Schnelllader (vier Ladepunkte, bis 300 kW), erstes gemeinsames Projekt mit der BK Systemgastronomie GmbH.
  • Dietach (Fachmarktring 83) – Drei Schnelllader (sechs Ladepunkte, bis 400 kW), Fachmarktzentrum, Überdachung 2026.
  • Roßleithen – Schnellnberger  (Rading 104, Roßleithen) – Drei Schnelllader (sechs Ladepunkte, bis 300 kW), Autobahnstandort mit Restaurant direkt vor Ort.

„Kooperationen mit Partnern wie Stop & Go oder Burger King sind für uns ein zentraler Baustein. Sie ermöglichen Schnellladen dort, wo Nutzer echten Mehrwert haben“, sagt Aldegué.

Steiermark: Zwei neue Ladehubs mit Batteriespeicher

Electra Österreich investiert weiter in die Steiermark und nimmt zwei neue Ultra-Schnelllade-Hubs in Betrieb.

In Raaba stehen vier Schnellladestationen (acht Ladepunkte, bis 300 kW) mit externer Batterie bereit – direkt bei Einkaufsmöglichkeiten.
Im Stadtparkquartier Weiz ergänzen drei Schnelllader (sechs Ladepunkte, bis 300 kW) das Netz, ebenfalls mit Batteriespeicher und angrenzendem Lidl.

„Mit Raaba und Weiz investieren wir gezielt in Standorte, die sowohl für den Alltag als auch für die regionale Mobilität wichtig sind“, erklärt Aldegué.

Technologie, Nutzerkomfort und Qualität im Fokus

Alle neuen Standorte folgen dem Electraline Design mit klarer Preisstruktur, moderner Architektur, Beleuchtung und intuitiver Bedienung. Über die Electra-App können Kundinnen und Kunden Ladepunkte reservieren, Kosten einsehen und flexibel bezahlen – per App, Karte oder Roaming. Externe Batteriespeicher, wie sie an mehreren Standorten zum Einsatz kommen, puffern Lastspitzen und erhöhen die Netzstabilität. „Wir wollen Laden nicht nur ermöglichen, sondern angenehm gestalten – schnell, transparent und zuverlässig“, betont Aldegué.

Ausblick 2026: Qualität und strategisches Wachstum

Nach dem Rekordjahr 2025 startet Electra Österreich in eine neue Wachstumsphase mit Fokus auf Qualität, Auslastung und nachhaltige Partnerschaften.

„2026 wird für uns in Österreich ein Jahr der Skalierung mit der geplanten Eröffnung von mindestens 20 weiteren Electra Ladehubs – aber auch der Optimierung“, so Aldegué. „Wir investieren gezielt dort, wo Ladehubs den größten Mehrwert bieten: in Ballungsräumen, an Verkehrsknotenpunkten und in Kooperation mit starken Partnern.“

Zentrale Schwerpunkte sind der Ausbau urbaner Schnellladeachsen und Ladehubs entlang wichtiger Verkehrswege, die Erweiterung von B2B- und Flottenlösungen, die Beschleunigung von Genehmigungs- und Netzanschlussprozessen und die Sicherstellung höchster Verfügbarkeit und Ladeperformance.

„Mit dem Wachstum der Elektromobilität wird leistungsfähige und verlässliche Ladeinfrastruktur zu einem entscheidenden Standortfaktor“, resümiert Aldegué. „Electra Österreich wird auch 2026 eine aktive Rolle beim zukunftssicheren Ausbau spielen – schnell, nachhaltig und qualitativ hochwertig.“