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Zahlreiche Gemeinden erhalten 2020 neues Bussystem

In der Wachau profitieren die Menschen von 270.000 zusätzlichen Öffi-Kilometern.

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Mehr als 40 Prozent aller niederösterreichischen Gemeinden erhalten in diesem Jahr ein neues Bussystem. Ziel sei die Ausweitung des Angebots und eine Steigerung der Qualitätsstandards. Insgesamt betreffen die Verbesserungen rund 250 Gemeinden und fast 750.000 Bürger im Bundesland, informierte Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko (ÖVP) am Donnerstag.

In der Region Weinviertel-Ost werden den Öffi-Nutzern künftig acht statt wie bisher 5,9 Millionen Kilometer zur Verfügung stehen, im Gebiet um Baden erfolgt eine Erhöhung um 800.000 Kilometer, sagte Schleritzko bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit VOR-Planungschefin Andrea Stütz am Donnerstag in St. Pölten. In der Wachau profitieren die Menschen von 270.000 zusätzlichen Öffi-Kilometern, erweiterten Betriebszeiten und einer Erhöhung der Takte in Krems.

Im Bereich des Tullnerfelds stehen Investitionen in die Infrastruktur und damit verbundene schnellere Verbindungen im Fokus. Im Raum Neunkirchen sollen ab Sommer 51 statt wie bisher 46 Bus-Linien unterwegs sein. Aktuell seien in Niederösterreich "1.600 Busse im Einsatz", urgierte Stütz. Diese legen auf 600 verschiedenen Linien jährlich 50,8 Millionen Kilometer zurück, ergänzte Schleritzko.

(apa/red)