E-Mobilität

Wachsende Elektro-Lkw-Flotte in Norwegen

Lade-Infrastrukturanbieter ABB sorgt im hohen Norden für aufgeladene E-Trucks eines Lebensmittelgroßhändlers.

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ABB elektrifiziert die Lkw-Flotte von Asko, dem größten Lebensmittelgroßhändler Norwegens. Eigentümer "NorgesGruppen" hat einen Vertrag über die Lieferung von Ladeinfrastruktur für die wachsende Flotte von Elektro-Lkw des Unternehmens geschlossen. ABB wird an Verteilzentren in ganz Norwegen Ladestationen für batterieelektrische Lkw bereitstellen.

Die ersten ABB-Schnellladestationen des Typs "HVC 150C" mit 150 Kilowatt Leistung sind bereits am Verteilzentrum von Asko in Oslo im Einsatz. Aktuell sind täglich 600 Lastwagen von Asko unterwegs, bisher werden die Ladesäulen von zwei batterieelektrischen Scania-Lkw genutzt, weitere sollen folgen. Der Lebensmittelgroßhändler hat insgesamt 55 vollelektrische Scania-Lkw und hat zudem als erstes Unternehmen Norwegens zehn Tesla Semi-Trucks bestellt.

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Asko hat sich zum Ziel gesetzt, bei der Auslieferung von Lebensmitteln bis 2026 klimaneutral zu werden. "Unser Vorhaben erfordert umfassende Investitionen, insbesondere in Energie und Transport. Dabei müssen wir bereit sein, mehr zu investieren, als für eine rein wirtschaftliche Rendite erforderlich wäre", sagt Svein Sollie, Transport Director bei Asko. Finanzielle Details wurden nicht bekannt gegeben.

"Wir konzentrieren uns auf Lösungen, die auch Kühlsysteme, Solarzellen und andere Aktivitäten wie das Laden von elektrischen Palettenhubwagen in den Verteilzentren berücksichtigen, um Lastspitzen zu vermeiden, ergänzt Marius Aarset, Chief Technical Officer bei Asko. "Auch die Vorhersage von Ladebedarfen und die Optimierung des Aufladevorgangs, beispielsweise in Zusammenhang mit dem Verladen von Ware, sind für uns von grosser Bedeutung."