Automatisiertes Fahren

Volvo stellt einen selbstfahrenden Bus-Prototypen vor

Der Prototyp basiert auf einem in Serienproduktion hergestellten vollelektrischen Stadtbus und soll auch für Forschungszwecke hinsichtlich eines späteren Bus-Platooning dienen.

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Der zwölf Meter lange Bus basiert auf einem in Serienproduktion hergestellten vollelektrischen Stadtbus, den man für einen selbstfahrenden Betrieb entsprechend modifiziert hat. Bei seinen Zwischenstopps werde stets der identische Abstand zwischen dem Bus und der Einstiegplattform der Haltestelle oder des Busbahnsteigs eingehalten, heißt seitens Volvo. 

Der Bus ist mit Sensoren ausgestattet, die das Umfeld des Fahrzeugs permanent überwachen. Die von den Sensoren übertragenen Informationen dienen zur Navigation des Fahrzeugs. In Zukunft werden sie laut Volvo nicht zuletzt einen wesentlichen Beitrag zur Verhinderung von Störfällen und Unfällen leisten. Dazu werden Objekte exakt identifiziert, die sich dem Bus nähern. Die Geschwindigkeit des Busses verringert sich entsprechend. In kritischen Situationen wird bis zum Stillstand des Fahrzeugs abgebremst.

Wie Volvo mitteilt, wird der autonome Bus ergänzend auch zu Forschungszwecken hinsichtlich eines effizienten Bus-Platooning eingesetzt werden. Dabei steht die Koppelung mehrerer Busse im Mittelpunkt, die dann im Stadtverkehr in eng getakteten Kolonnen fahren, um den Kraftstoffverbrauch zu reduzieren. Zum nächsten Connectivity-Entwicklungsschritt sagt Håkan Agnevall, Präsident der Volvo Bus Corporation: "Wir wollen mehrere Busse kabellos und digital zu hochflexiblen Buszügen verbinden."

Während der nächsten beiden Jahre soll der Prototyp des selbstfahrenden Busses in zwei Automotive-Forschungsprojekten eingesetzt und getestet werden – im Autonomen Stadtbus-Projekt von FFI sowie im Rahmen von KRABAT. Volvo hat den autonomen Bus-Prototyp der Volvo Bus Corporation erstmals beim Volvo Ocean Race 2018 im Rahmen des ElectriCity-Projekts in Göteborg präsentiert.

https://youtu.be/F3LrnFgFOYI

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