E-Mobilität

Vollelektrisch durch die City of London

Das schwedische Start-up Volta Trucks hat sich den KEP-Dienstleister DPD an Bord geholt und testet ab kommenden Jahr einen neuen Elektro-16-Tonner.

Volta Trucks kennen Sie noch nicht? Es handelt sich um ein weiteres aus Schweden stammendes Nutzfahrzeug-Start-up, das mit ambitionierten E-Lkw-Plänen auf Kundenfang gehen will. Für die Ultra-Low-Emission-Zone Londons schickt Volta Trucks für den innerstädtischen Verteilerverkehr mit DPD im nächsten Jahr einen 16-Tonner in den Praxistest. 

Das erste Fahrzeug, der Volta Zero, wurde laut der Angaben des Unternehmens mit einer Reichweite von 150 bis 200 Kilometer entwickelt. Der elektrische Antriebsstrang soll hierfür mit einer 160 bis 200 Kilowattstunden fassenden Batterie ausgestattet werden. Einige Karosserie- und Interieurteile will Volta Trucks mithilfe von Know-how der europäischen Raumfahrtagentur ESA aus Flachs und Harz fertigen und den E-Lkw damit besonders umweltfreundlich produzieren.

Selbstgestecktes Ziel des Start-ups ist es, der nachhaltigste Lkw-Bauer der Welt zu werden. Um auch die Sicherheit zu erhöhen, ist der Volta Zero mit einem niedrig montierten und großzügig verglasten Fahrerhaus ausgestattet, aus dem der mittig sitzende Fahrer eine gute Übersicht über das Geschehen hat. Volta Trucks spricht von einer Sichtweite von 220 Grad – und verspricht gleichzeitig, auch modernste Fahrerassistenzsysteme bereitzustellen.