Maut

UTA tauscht Mautboxen für Tschechien aus

Das tschechisch-slowakische Konsortium CzechToll und SkyToll übernimmt am 1. Dezember 2019 die Mautabrechnung in Tschechien. Speditionen und Transportunternehmen müssen bis dahin ihre Kapsch-On-Board-Unit austauschen.

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Das tschechisch-slowakische Konsortium CzechToll und SkyToll übernimmt am 1. Dezember 2019 die Mautabrechnung in Tschechien. Bedingt durch den Einsatz neuer Technologie müssen Speditionen und Transportunternehmen ihre On-Board Unit (OBU) austauschen. Die vorhandenen Geräte des bisherigen Betreibers Kapsch sind dann nicht mehr funktionsfähig. Der neue Mautbetreiber setzt auf flexible Satellitentechnologie, die ein globales Satellitensystem zur Standortbestimmung (GNSS), Mikrowellen-Technologie (DSRC) für die Kurzstreckenkommunikation und mobile GSM-Technologie (Global System for Mobile Communications) miteinander kombiniert.

UTA wird für ihre Kunden den Umstieg auf das satellitengestützte System durchführen und notwendige Umtauschprozesse in Abstimmung mit dem neuen Mautbetreiber automatisieren. Die neue Mautlösung kann mühelos einen Anstieg des Verkehrsaufkommens bewältigen, ohne dass extra teure Infrastruktur am Straßenrand zur Mauterfassung errichtet werden muss. Der durch den Technologiewechsel bedingte Austausch der existierenden OBUs soll so benutzerfreundlich wie möglich ablaufen. "Unser erklärtes Ziel ist es, Mobilität so einfach und effizient wie möglich zu gestalten", sagt Olaf Schneider, Director Tolls bei UTA.