Wirtschaft

Traton verzeichnet im ersten Quartal 2021 kräftige Zuwächse

München, 19. April 2021 – Die Traton Group ist mit kräftigen Zuwächsen bei Absatz, Umsatz und bereinigtem operativem Ergebnis ins Jahr 2021 gestartet.

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Trotz der anhaltenden Auswirkungen der COVID-19-Pandemie wurde der Absatz der drei Marken Scania, MAN und Volkswagen Caminhões e Ônibus (VWCO) im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahresquartal um 31 Prozent auf 60.300 Fahrzeuge gesteigert. Im Vorjahreszeitraum waren es nur 46.000 Fahrzeuge gewesen. Einem deutlichen Plus bei den Lkw (inklusive des Vans MAN TGE) mit 36 Prozent auf 57.200 (42.000) Fahrzeuge stand ein Rückgang um 23 Prozent bei den Bussen auf 3.100 (4.000) Fahrzeuge gegenüber.

Der vorläufige Umsatz der Traton Group wurde von Januar bis März im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 15 Prozent auf rund 6,5 (5,7) Mrd. Euro gesteigert. Das vorläufige bereinigte Operative Ergebnis erreicht etwa 510 (161) Mio. Euro und wurde damit verdreifacht. Die vorläufige Operative Rendite legte fünf Prozentpunkte zu, auf rund 7,9 (2,8) Prozent.

Ohne Bereinigung belief sich das Operative Ergebnis auf rund 150 (161) Mio. Euro. Darin enthalten sind Aufwendungen für die Neuausrichtung von MAN Truck & Bus in Höhe von 362 Mio €. Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Werk in Steyr sind nicht enthalten.

Der erfreuliche Geschäftsverlauf im ersten Quartal führte im Segment Industrial Business zu einem Netto-Cashflow von rund 390 (-167) Mio. Euro. „Die schon im zweiten Halbjahr 2020 verzeichnete positive Geschäftsentwicklung hat im ersten Quartal 2021 nochmals an Fahrt gewonnen. Daher blicken wir nun etwas optimistischer auf den weiteren Verlauf des Geschäftsjahrs“, sagte Traton CEO Matthias Gründler.

Die Traton Group hebt ihren Ausblick für das laufende Geschäftsjahr an: Es wird nun eine Operative Rendite zwischen 5,0 und 7,0 (zuvor 5,0 bis 6,0) Prozent erwartet. Die Cash-Conversion-Rate im laufenden Geschäftsjahr verliert aufgrund der geplanten Restrukturierung von MAN Truck & Bus an Aussagekraft. Für das laufende Jahr erwarten wir einen Netto-Cashflow im Industriegeschäft in einer Bandbreite von 500 bis 700 Mio. Euro. Die Prognose enthält keine Aufwendungen oder Auszahlungen für das Restrukturierungsprogramm von MAN Truck & Bus und umfasst keine Auswirkungen der geplanten Übernahme von Navistar. Die Bandbreiten drücken dabei die weiterhin hohe Unsicherheit über den weiteren Verlauf der COVID-19-Pandemie und die damit einhergehenden Gegenmaßnahmen der jeweiligen Länder sowie mögliche Auswirkungen auf unsere Produktion und unsere Lieferketten aus.

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