Bus

Solaris präsentiert im Juni einen neuen Wasserstoffbus

Der Bushersteller hat am Design des Urbino 12 hydrogen geschraubt und bringt mit der nächsten Generation, die auf dem Global Public Transport Summit 2019 in Stockholm Weltpremiere feiert, einige Verbesserungen.

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Auf der Global Public Transport Summit in Stockholm wird Bushersteller Solaris von 9. bis 12. Juni die neue Generation des Urbino 12 hydrogen vorstellen. Wie der Name bereits verrät, wird der Bus durch Wasserstoff angetrieben. Die Tanks zum Speichern werden auf dem Dach platziert. Mit Hilfe einer Brennstoffzelle wird der Wasserstoff in elektrische Energie umgewandelt. Diese wird wiederum direkt in die Antriebseinheit des Busses eingespeist, das heißt in die mit Elektromotoren bestückte Antriebsachse. Der Bus ist darüber hinaus mit einer Solaris zusätzlichen Batterie ausgerüstet, die als ergänzender Energiespeicher dient. Mit neuem Look wird sich auch der Solaris Urbino 12 electric auf der Veranstaltung präsentieren. Den ersten elektrisch betriebenen Bus hat Solaris 2011 vorgestellt. Seitdem wurden laut Unternehmen über 400 Fahrzeuge dieser Art bestellt.

Die Änderungen am H2-Bus umfassen unter anderem neue LED-Lichter an der Front, eine geänderte Form der Dachverkleidung, durch die Wartungsarbeiten vereinfacht werden sollen sowie eine bessere Sichtbarkeit der Fahrtzielanzeige für Fahrgäste im vorderen Bereich. „Ständige Veränderungen auf dem Automobilmarkt, insbesondere in der Busbranche, erfordern eine kontinuierliche Produktentwicklung", erklärt Dariusz Michalak, stellvertretender Vorstandsvorsitzender von Solaris, der für Forschung und Entwicklung, Produktion, Logistik und Qualitätssicherung. "Dazu regen auch wachsende Erwartungen unserer Kunden an, das heißt Fahrer, Fahrgäste und Käufer der von uns entwickelten und gebauten Fahrzeuge. Aus diesem Grund habe sich Solaris dazu entschieden, vier Jahre nach dem die aktuelle Generation auf den Markt gebracht wurde, weitere Verbesserungen im Design einzuführen. "Ab Anfang 2019 werden alle neu hergestellten Busse im neuen Standard ausgeführt“, sagt Michalak.  

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