VERKEHRSSICHERHEIT

Sicherer kann Bier nicht transportiert werden

Die Wege zum Handel sind oftmals voller unvorhersehbarer Hindernisse - vom unachtsamen "Smombie" bis hin zum rasenden E-Scooter-Fahrer. Die Brau Union will gegensteuern und ab diesem Jahr ausschließlich Lkw in den Dienst stellen, die über Abbiegeassistenten verfügen.

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Für eine positive PR ist der Einsatz von Lkw-Abbiegeassistenten sicher von Vorteil. Dennoch können sie auch tatsächlich die Verkehrssicherheit erhöhen. Ein Umstand, auf den etwa der ÖAMTC verweist. Dafür scheint nun auch die Brau Union in die Tasche zu greifen. Alle neu angeschafften Lkw sollen ab diesem Jahr standardmäßig mit Video-Abbiege-Systemen ausgestattet sein. „Wir achten auf hohe Sicherheitsstandards bei den über 400 Lkws unseres eigenen Fuhrparks und rüsten laufend nach", erklärt Magne Setnes, Vorstandsvorsitzender der Brau Union Österreich. "Um gefährliche Situationen und Unfälle künftig noch besser zu vermeiden, statten wir unsere neuen Lkws standardmäßig mit Abbiegeassistenten aus."

"Dies schützt nicht nur Fußgänger und Radfahrer in Kreuzungsbereichen, sondern erleichtert auch unseren Bierführern die Auslieferung, insbesondere im Stadtverkehr“, ergänzt Setnes. Durch die neuen Abbiegeassistenten haben die Bierführer die Beifahrerseite besser im Blick. Eine Kamera mit 150°-Weitwinkellinse beziehungsweise Sensoren über der Beifahrertür schalten den toten Winkel aus. Per Übertragung auf einen Monitor hat der Fahrer beim Abbiegen eine erweiterte und verbesserte Sicht auf sonst nur schwer einsehbare Bereiche neben dem Fahrzeug. Das System aktiviert sich beim Blinken nach rechts automatisch oder kann manuell bedient werden. Und einen großen Vorteil bietet die Aktion, die jeden Kritiker im Handumdrehen überzeugen müsste: Kunden können sich jetzt noch sicherer sein, dass ihr Bier unfallfrei in den Handel gelangt. Biergenuss ohne schlechtes Gewissen sozusagen. 

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