Leicht-Lkw

Showdown beim Internationalen Pick-up Award

Anfang Oktober ging es in Schweden in die finale Testrunde, bevor die Wahl zum „International Pick-up“ des Jahres stattfindet.

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Pick-Up Award Leichte Klasse Transporter

Alle auf einen Blick – die Jury mitsamt den Vertretern der Hersteller

Die insgesamt achtzehn Mitglieder der Jury „International Pick-up of the Year“ – Österreich ist vertreten durch Mag. Karin Tober – trafen sich im bitterkalten Skandinavien, um die Kandidaten ein letztes Mal auf Herz und Nieren zu testen. Als Gastgeber fungierte dieses Jahr Schweden und sorgte dafür, unter perfekten Bedingungen mit den Pick-ups unterwegs zu sein. Schauplatz war – 100 km vom Flughafen Stockholm-Arlanda entfernt – die Tierp Arena, die bekannt ist für die European Rally Cross Nordic Finals sowie das Drag Racing Festival. Bei frostigen Temperaturen wurden sämtliche Aspekte der nominierten 1-Tonner-Pick-ups bewertet, die zur Wahl des IPUA 2020 antreten.

https://youtu.be/aiVrEYuQQBg

Dichtes Programm

Am ersten Tag wurden Gewichts- und Dimensionsmessungen durchgeführt, während an den darauffolgenden Tagen ausführliche Testfahrten auf der Straße vom Veranstaltungsort in die offene skandinavische Landschaft und zu anspruchsvollen technischen Offroad-Strecken in der Tierp Arena stattfanden. Mit von der Partie waren auch sämtliche Markenvertreter, welche die Möglichkeit hatten, den Jurymitgliedern noch letzte Informationen abzuliefern. Sei es hinsichtlich Design- und Technologieelementen oder auch in Bezug auf die professionelle Nutzung.

Die Teilnehmer

In alphabetischer Reihung aufgelistet, führt der überarbeitete Ford Ranger die Liste der Kandidaten an, der im Jahr 2014 als Sieger dieser Wahl hervorgegangen ist. Begleitet wurde er von seinem Bruder Raptor, der ebenfalls für Testfahrten bereit stand. Mitsubishi kam mit seiner neuen dynamischen Baureihe L200, während Nissan mit einem überarbeiteten Navara teilgenommen hat. Übrigens der Gewinner aus dem Jahr 2016. Mit dem Gegenstück Alaskan nahm Renault Pro+ teil. Weiter geht es mit dem Toyota Hilux, der wieder einmal seine Fähigkeiten offroad unter Beweis gestellt hat. Als amtierender Meister seit der Wahl 2018 nahm Volkswagen Nutzfahrzeuge mit seinem Amarok V6 teil. Als ein Highlight – allerdings nicht als Kandidat – konnten die Jurymitglieder einen RAM 1500 auf Herz und Nieren prüfen, der extra aus den Staaten angeliefert wurde und kürzlich auf dem europäischen Markt eingeführt worden ist. Die Jury wurde gebeten, diesen Pickup zu prüfen, da der Markeninhaber FIAT Chrysler Automobiles wichtige Daten sammelt, bevor er mit einem völlig neu entwickelten Modell auf den Markt kommt. „Der allemzwei Jahre stattfindende IPUA-Wettbewerb ist der umfassendste im internationalen Pickup-Sektor, da alle OEMs moderne und attraktive Modelle anbieten. Es war spannend zu sehen, wie die teilnehmenden Marken während des dreitägigen Testprogramms abgeschnitten haben“, erklärte Anders Karlsson, Chefredakteur bei Svensk Åkeritidning, Schweden, und Event-Koordinator. Wer letztendlich das Rennen gemacht hat, wird im November auf der Solutrans in Lyon bekannt gegeben. Im Rahmen dieser Messe findet auch die Preisverleihung statt.

Auch offroad ging es bei den Testfahrten zur Sache