Werkstatt/Service

Scania Top Team aus Tirol zieht ins Weltfinale ein

Das Tiroler Kfz-Werkstattteam „Low Rider“ hat sich die Tickets für die Reise nach Södertälje (Schweden) gesichert. Damit vertritt das Werkstattteam aus Kirchbichl Österreich als beste heimische Mannschaft im Dezember.

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So sehen verdiente Gewinner aus: Die Erstplatzierten Sandro Bertignol, Johann Untersberger, Harald Mayr, Alexander Steinhuber, Arno Ellinger (v.l.n.r.)

Das Top Team der Scania Filiale in Kirchbichl hat das Europafinale in Trient, Italien, für sich entschieden und konnte am vergangenen Wochenende als Gewinner aus dem internationalen Servicewettbewerb hervorgehen. Damit zählt das Scania-Werkstattteam zu den aktuell zwölf besten Teams der Welt. „Unserem österreichischen Team gelang es im Europafinale so viele Gesamtpunkte wie noch nie zu sammeln", betont Gerhard Hablas, Koordinator RW3/Parts und Service bei Scania Österreich. 

Mit dem Sieg tritt das Werkstattteam „Low Rider“ aus Tirol beim Weltfinale im Dezember im Scania-Herkunftsland Schweden an. Austragungsort ist Södertälje, pro Team gibt es Preisgelder in der Höhe von bis zu 50.000 Euro zu gewinnen. Das Tiroler Team um Werkstattleiter Markus Reisenbichler gewann Anfang Dezember 2017 zum vierten Mal in Folge das Scania Top Team Landesfinale, nach dem Europafinale steht nun zum vierten Mal in Folge auch das Weltfinale an.

Die hervorragende Leistung des Teams liegt laut Reisenbichler in der perfekten Ergänzung der befreundeten Teammitglieder: „Jeder weiß, wo die Stärken des Einzelnen liegen und am Ende des Tages ist die Teamarbeit ein wichtiger Erfolgsfaktor“, erklärt Reisenbichler.

Sandro Bertignol, Arno Ellinger, Harald Mayr, Alexander Steinhuber und Johann Untersberger haben sich bereits im Vorfeld des Europafinales umfassend auf den Wettbewerb vorbereitet. „In unserer Freizeit haben wir die aktive Fehlersuche an Fahrzeugen geübt“, berichtet Untersberger. „Unsere Kernkompetenzen liegen in der Diagnose von fehlerhaften Kraftstoffsystemen, Abgasanlagen und defekter Elektrik“, ergänzt der Kfz-Mechaniker, der bereits über 17 Jahre für Scania tätig ist.

Die Regeln des europäischen Finales entsprachen den Regeln des nationalen Finales.  Es mussten fünf verschiedene Stationen gemeistert werden. Erneut waren wieder Fachwissen, sowie die rasche Fehlersuche und Diagnose an Fahrwerk, Bremsen, bei der Fahrzeugelektronik und Kraftstoffversorgung gefragt. Hierbei kommt das gesamte Scania Produktangebot zum Einsatz. Es werden zusätzlich zu Scania-Lkws auch Scania Busse und Scania Industriemotoren in den Wettbewerb eingebunden. 

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