Jubiläum

Scania feiert sein 50-jähriges Bestehen in Österreich mit einer Sonderedition

Der Startschuss für Scania Österreich fiel im Jahr 1960 mit dem Verkauf von importierten Fahrzeugen. Der erste Servicebetrieb entstand in Mils in Tirol. Heute kann der Lkw-Hersteller ein flächendeckendes Servicenetz anbieten. Zum Jubiläum stellt Scania jetzt eine eigene Österreich-Edition "Top-Austria" vor.

Scania Österreich blickt auf sein 50-jähriges Bestehen zurück - und feiert dieses Ereignis mit einer eigenen Edition. Zeit für einen kleinen Rückblick auf die Unternehmensgeschichte in Österreich.

1970er

1971 wurde die Scania Nutzfahrzeuge Gesellschaft m.b.H. in Österreich gegründet und am 19. April als Unternehmen in das Handelsregister Wien eingetragen. Der Servicebetrieb in Mils (Tirol) wurde noch im selben Jahr, also 1971, übernommen. Somit entstand die erste Scania Filiale in Österreich.

Exterior, truck, Multicolour, Range, 2-series © Scania

Nach der Gründung der Scania Nutzfahrzeuge Ges.m.b.H. folgte 1976 die Eröffnung des Importzentrums in Brunn am Gebirge in Niederösterreich, wo sich heute die Firmenzentrale von Scania Österreich befindet. Zwei Jahre später, 1978, wurde die Steiermark mit der Scania Filiale in Graz erschlossen. 

1980er

In den 80er-Jahren setzte sich die Eröffnung von Scania Betrieben fort. 1983 wurde in Vorarlberg die Filiale in Götzis gegründet, 1985 die in Brunn am Gebirge, sowie 1986 die in Haid, Oberösterreich und in Salzburg. Damit die Mitarbeiter bestmöglich für Ihre Tätigkeit bei Scania Österreich vorbereitet sind, wurde außerdem im Jahr 1989 ein Scania Ausbildungs- und Schulungszentrum in Brunn am Gebirge gegründet. Parallel zu diesen Entwicklungen wurde 1988 die Produktpalette durch die Baureihe "3" erweitert und Scania präsentierte die 93er-, 113er- und 143er-Modelle, geprägt von neuer Funktionalität und neuem Design.

© Scania

Zu den Innovationen gehörten unter anderem das Topline-Fahrerhaus, das gewölbte Armaturenbrett und die elektronisch gesteuerte Kraftstoffeinspritzung (EDC, Electronic Diesel Control). Scania wurde zum „Truck of the Year 1989“ gekürt. Die Jury begründete ihre Entscheidung mit folgenden Worten: „Hochentwickelte Lastwagentechnologie im allgemeinen, ausgezeichneter Fahrkomfort in Verbindung mit hoher Sicherheit für Fahrer und Beifahrer, moderne und zuverlässige Motoren mit geringem Kraftstoffverbrauch.“

1990er 

In den 90er-Jahren tat sich allerhand, Filialen wuchsen aus dem Boden wie Pilze. Die 90er-Jahre Im Juli 1991 wurde der Firmenname zu „Scania Österreich Ges.m.b.H.“ geändert. Im Zuge dessen wurde auch der Ausbau des Vertriebs- und Servicenetzwerks in den 90er-Jahren weiter fortgeführt:

1991

  • Eröffnung der Filiale Bad Fischau, Niederösterreich
  • Eröffnung der Händleranlage der Firma Ing. Franz Wiegele in Villach, Kärnten
  • Ausbau Händlerbetrieb der Firma Geissler Ges.m.b.H. in Ybbs an der Donau, Niederösterreich
  • Ausbau der Filiale Götzis

Schlag auf Schlag ging es weiter mit neuen Scania Standorten:

1992 Eröffnung der Filiale Stockerau, Niederösterreich.

1995: Eröffnung der Filiale Kalsdorf, Steiermark.

1996: Eröffnung der zweiten Scania Filiale in Oberösterreich sowie des Scania Used Vehicles Center in Haag am Hausruck.

1997: Ausbau des Verwaltungssitzes in Brunn am Gebirge und Eröffnung der Filiale Traboch in der Steiermark.

1998: Eröffnung der Filiale in Salzburg.

1999: Aus- und Umbau des Betriebs in Haid.

2000er

2003 veranstaltete Scania erstmals den Fahrerwettbewerb „Young European Truck Driver“ und kürte den besten Lkw-Fahrer unter 30 Jahre. Scania präsentiert 2004 die neuen Baureihen P, R und T sowie Fahrerassistenzsysteme wie die Abstandsregelung ACC und Spurhalteassistenten LDW. Die R-Baureihe wurde zum „Truck of the Year 2005“ gewählt und Scania war der erste Hersteller, der den Kunden einen Euro-4-Motor liefern konnte. 

4-series © Scania

Im Jahr 2006 wurden mit Scania Deutschland und Scania Österreich die Kräfte gebündelt und zur Business Unit Scania Deutschland Österreich geformt. Außerdem wurde in den 2000er-Jahren das Filialnetz mit den Betrieben Kirchbichl, Tirol (2000), Ybbs und St. Pölten, Niederösterreich (2007) sowie Inzing, Tirol (2008) erweitert. Einige bestehende Filialen wurden zeitgleich aus- und umgebaut. Es entstanden die Scania Used Vehicles Center in Kirchbichl und in Brunn am Gebirge. Sie sind auf die Vermarktung und den Verkauf von Gebrauchtfahrzeugen spezialisiert. Heute umfasst das Servicenetz in Österreich 13 Scania eigene Filialen, einen freien Händler und einen Servicepartner.

2010er

Im Jahr 2010 wurde das Motoren-Portfolio von Scania um einen neuen V8 mit 730 PS und 3.500 Nm Drehmoment erweitert. Seitdem sind auch die verschiedenen Produktsegmente, wie Bau-, Kommunal- und Feuerwehrfahrzeuge sowie die Dienstleistungsangebote stärker im Fokus denn je. Parallel dazu konnte in Österreich der Marktanteil in den 2010er-Jahren stetig gesteigert werden. Die Nachfrage nach Scania Lkw ist seitdem ungebrochen hoch, die Stückzahl verkaufter Lkw hat sich jedes Jahr erhöht und der Marktanteil ist bis auf über 18 Prozent weitergewachsen.

2016 war ein bedeutendes Jahr für Scania. Nach 12 Jahren führt Scania eine neue Lkw-Generation ein, beginnend mit der neuen S- und R-Baureihe für den Fernverkehr. 2017 folgten die neue V8-Motorengeneration, der neue Scania XT sowie die G-Baureihe der New Generation für Baustellen- und Off-Road-Anwendungen. Noch im gleichen Jahr wurde die neue Generation mit den neuen P- und L-Baureihen für städtische Anwendungen und den Verteilerverkehr vervollständigt. 

Das Jahr 2017 war nicht nur aufgrund weiterer Produkt- und Dienstleistungsneuheiten sehr erfolgreich, sondern auch wegen der überdurchschnittlich hohen Anzahl an Scania Lkw-Zulassungen. So landete Scania im Jahr 2017 zum 4. Mal in Folge auf Platz 2 in Österreich. 

2020er

Auch wenn das Jahr 2020 im Zeichen der Corona-Pandemie stand, konnte Scania Österreich durch entsprechende Maßnahmen das Geschäft weiterlaufen lassen und die Werkstätten offenhalten. Mit dem Beginn des langfristigen Elektrifizierungs-Engagements von Scania wurde im Jahr 2020 der neue batterieelektrische Lkw, Scania BEV, und der neue Scania Plug-in-Hybrid-Lkw, Scania PHEV, präsentiert. Zudem hat Scania im gleichen Jahr vier neue V8-Motoren ins Produktportfolio aufgenommen. Die V8-Zylinder-Motoren sind nun mit 530, 590, 660 und 770 PS erhältlich. 

Nicht nur mit der Einführung der neuen Elektro-Lkw setzt Scania einen Meilenstein im Bestreben beim Übergang zu einem nachhaltigen Transportsystem führend zu sein. Auch die Errichtung eines neuen Standorts in Österreich sollte ganz im Zeichen von Nachhaltigkeit stehen. Seit dem 1. März 2021 ist der modernste Betrieb von Scania Österreich, Scania Puch/Urstein, geöffnet. Dieser ist mit einer Photovoltaikanlage und E-Ladestationen für Kunden sowie Mitarbeiter ausgestattet. Im Jahr 2020 verzeichnete Scania Österreich beim Marktanteil einen neuen Spitzenwert von 19,9 Prozent.

Somit sind die Weichen für eine weiterhin erfolgreiche Zukunft gestellt: Mit einer leistungsstarken und zugleich wirtschaftlichen Lkw-Generation für unterschiedlichste Anwendungsbereiche, mit einem umfangreichen Angebot an alternativen Antriebslösungen und einem beeindruckenden Portfolio an klassischen und vernetzten Dienstleistungen startet Scania Österreich in das Jahr 2021 – und feiert fünf Jahrzehnte Erfolgsgeschichte.

Limitierte Sonderedition - „Top of Austria“

Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums bietet Scania seinen Kunden in Österreich die limitierte Sonderedition „Top of Austria“ an. Diese Sonderedition umfasst die „Top of Austria“-Beklebung und eine Edelstahlplakette im Fahrerhaus, beides exklusiv zum Jubiläum designed. Die Sonderedition ist für Fahrzeuge der R- sowie S-Baureihe ab 500 PS verfügbar. Insgesamt ist diese Aktion auf 50 Stück limitiert, wobei jedes Fahrzeug mittels einer Plakette im Innenraum gekennzeichnet ist (Nr. 1/50, Nr.2/50, etc.).

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