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Pannenbilanz: Heißer Asphalt brachte schwache Reifen zum Platzen

Im Hitze-Sommer musste der ADAC Truckservice 2018 deutlich öfters ausrücken als im darauffolgenden milden Winter.

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Das Jahr 2018 war ein wenig spektakuläres Pannenjahr für den ADAC Truckservice. Insgesamt sind die Servicekräfte zu fast 40.000 Panneneinsätzen ausgerückt. Das sind 0,88 Prozent weniger als im Vorjahr. Mit 65,3 Prozent führten auch im vergangenen Jahr Reifenpannen mit großem Abstand die Statistik an. Auf Platz 2 der Pannenursachen lagen mit 7,3 Prozent Motorschäden, gefolgt von Bremsen mit 5,6 Prozent und Elektrik mit drei Prozent. Schäden an Aufbauten, Fahrwerk, Ladebordwand, Kühlaggregaten und Hydraulik lagen jeweils unter einem Prozent.

Hitze-Sommer Reifenkiller Nummer eins 

Am meisten Lkw-Pannen wurden im Juli und August gemeldet. Als am 6. August das Quecksilber die 38-Grad-Marke erreichte, verzeichnete der ADAC Truckservice mit 1150 Anrufern den Jahresspitzenwert. Die lang anhaltende Sommerhitze machte vor allem den Lkw-Reifen zu schaffen. Zwar kann Hitze modernen Pneus im Prinzip nichts anhaben, in Kombination mit einem zu geringen Luftdruck oder Beschädigungen kommt es jedoch verstärkt zu Reifenpannen. Der vergleichsweise schwache Winter machte sich allen voran bei den Starthilfeeinsätzen bemerkbar, die mit 868 Fällen um 8,5 Prozent niedriger als im Vorjahr lagen. Wegen Dieselmangel liegen geblieben sind lediglich 129 Lkw, in kalten und schneereicheren Wintern sind es fast doppelt so viele.

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