Klimaziele

Neue Projekte sollen bei der CO2-Einsparung helfen

DPD Schweiz sucht Wege, um die CO2-Emissionen bis 2025 deutlich zu reduzieren.

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Die DPD-Gruppe verfolgt ein ambitioniertes Klimaziel: Bis Ende 2025 soll es eine CO2-Reduktion von 30 Prozent pro Paket geben. Gerade in der Schweiz sollen bestimmte Projekte dabei helfen, zu diesem Ziel zu gelangen. 

Vollelektrischer E-Lastwagen

Eines dieser Projekte ist der E-Lkw Futuricum Logistics 18E des Schweizer Unternehmens Designwerk Products. Wir haben bereits über den vollelektrischen Lastwagen, der auf einer Volvo-Plattform basiert, darüber berichtet. Der rein elektrisch angetriebene Lastwagen wird im Dezember 2020 ausgeliefert und bei DPD für den Transport von Paketen zwischen den Niederlassungen eingesetzt.

Der E-Lastwagen ist mit der größten in Europa verfügbaren Batterie mit der Speicherkapazität von 680 Kilowattstunden ausgestattet und hat eine Reichweite von bis zu 760 Kilometer pro Batterieladung. Der Lkw soll pro Jahr mindestens 80.000 Kilometer fahren. Dabei spart er gegenüber vergleichbaren, dieselbetriebenen Lastwagen rund 90 Kilogramm CO2 pro hundert Kilometer - das entspricht circa 72 Tonnen eingespartem CO2 pro Jahr. 

Zusammenschluss mit ImagineCargo

Seit Anfang des Jahres haben sich DPD und ImagineCargo zusammengeschlossen und arbeiten gemeinsam intensiv an einer ökologisch nachhaltigen Paketzustellung. Der Fokus liegt auf der Zustellung in Ballungsgebieten mit Fahrrad und Elektrofahrzeug. Darüber hinaus sollen durch die gemeinsame Aktivität auch ergänzende Zusatzservices für Empfänger ermöglicht werden.

Einsparung von bis zu zehn Lastwagenfahrten

Den Autoreifentransport hat DPD Schweiz von der Strasse auf die Schiene verlagert und spart damit bis zu zehn Lastwagenfahrten und rund 1,2 Tonnen CO2 pro Nacht ein. Aktuell werden alle Linienverkehre des Paketdienstleisters auf eine mögliche Verlagerung hin geprüft, damit das Strassennetz weiter entlastet und somit der CO2 Ausstoss noch weiter gesenkt werden kann.