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Neue Kolbenbeschichtungen sollen Nfz-Dieselmotoren mehr Effizienz bringen

Ein deutscher Automobilzulieferer forscht an einer neuen Generation von thermisch isolierenden Kolbenbeschichtungen. Das Ziel: die Stickoxid-Emissionen senken.

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Die Entwicklung einer neuen Generation von Kolbenbeschichtungen für den Einsatz in Nutzfahrzeug-Dieselmotoren führt laut Mahle zu mehr Effizienz und weniger Emissionen. Durch die thermisch isolierenden Beschichtungen wird demnach der Wärmeeintrag in den Kolben gelenkt und verringert. Entsprechend kann die Kühlleistung am Kolben verringert werden, die erhöhte Abgastemperatur erleichtert die Abschöpfung einer höheren Energiemenge durch Waste-Heat-Recovery-Systeme (WHR). Durch die höhere Abgastemperatur kann die Abgasnachbehandlung beim Kaltstart schneller aufgeheizt werden und verringert so die Stickoxid-Emissionen. 

Weitere Optimierungen wie der Monolite-Kolben mit nierenförmigem Kolbengalerie-Querschnitt ermöglichen laut Mahle eine Reduzierung der Temperatur von bis zu 20 Kelvin, ohne den Alterungsprozess des eingesetzten Öls negativ zu beeinflussen. Die Kombination aus einem reduzierten Öldurchfluss und einer kurzen Kompressionshöhe sorge für minimale Reibung und einen minimalen Verbrauch.

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