KEP-Dienstleister

Mit Ende des Jahres werden die Anrainerparkplätze für den Lieferverkehr in Wien geöffnet

Die WKO-Bundessparte für Transport und Verkehr konnte die Öffnung für KEP-Dienstleister erwirken.

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„Heute ist ein guter Tag für die Transportwirtschaft“, freut sich Davor Sertic, Obmann der Sparte Transport und Verkehr in der Wirtschaftskammer Wien. „KEP-Dienstleister dürfen ab Dezember auch auf Anrainerparkplätzen halten“, so Sertic. „Ich freue mich, dass Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou unserem Vorschlag gefolgt ist und die Parkerlaubnis für Unternehmer mit KT-Kennzeichen durchgesetzt hat.“ Die Bestimmung wurde bereits im aktuellen Amtsblatt der Stadt Wien veröffentlicht. Die Parkerlaubnis bedeutet Zeit für zusätzliche Fahrten und verringerte Stehzeiten, ergänzt Sertic. 

"Dass die Anrainerparkplätze auch für Zustelldienste geöffnet werden, erfolgt ausschließlich durch den Druck der Vertretung der Kleintransporteure", ist Katarina Pokorny, Fachgruppen-Obfrau der Kleintransporteure und Spartenobfrau für Transport und Verkehr des SWV Wien, nach scharfer Kritik über die Änderung erfreut. In der ursprünglichen Einigung, die die Wirtschaftskammer Wien verhandelte, war dies nicht vorgesehen. Und das, obwohl die Hälfte des täglichen Warenverkehrs online bestellt und daher geliefert wird.

Damit dürfen Handwerks- und Gewerbebetriebe sowie Fahrzeuge, die von sozialen Einrichtungen stammen, wochentags von 8 bis 16 Uhr für Lade- und Servicetätigkeiten stehen bleiben. "Für diese zielgerichtete Lösung hat sich der SWV Wien seit langem eingesetzt. Dass ermöglicht schnellere Lieferungen, von denen UnternehmerInnen und AnrainerInnen profitieren", so Pokorny abschließend.