Corona-Krise

Lkw-Neuzulassungen EU-weit im Rückwärtsgang

In der europäischen Union wurden im vergangenen Monat weniger mittelschwere bis schwere Sattelzugmaschinen angeschafft.

Der europäische Nutzfahrzeugmarkt befindet sich weiter in der Flaute. Im Februar wurden in der EU mit 154.889 Fahrzeugen 6,2 Prozent weniger leichte, mittlere und schwere Lkw sowie Busse zugelassen als im Vorjahresmonat. Das teilte der europäische Herstellerverband Acea am Mittwoch in Brüssel mit. Insbesondere bei mittleren und schweren Trucks war das Minus mit knapp einem Fünftel deutlich.

Die Volkswagen-Lkw-Tochter Traton und der Lkw-Bauer Daimler stellen sich bereits seit längerem auf ein schwächeres Jahr 2020 ein, weil die Märkte in Europa und Nordamerika auf dem absteigenden Ast sind - auch ohne die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie schon.

Besonders hart getroffen ist auch der Busmarkt - er leidet unter dem Einbruch im Tourismus im Zuge der Pandemie. Schon zu Beginn der Krise hatten Österreichs Busunternehmer Alarm geschlagen: Sämtliche Busse abseits des Linienverkehrs würden still stehen, neben den Touristen würden auch die Schulausflüge fehlen.

(apa/red)