NoVA

Kleintransportgewerbe über "NoVA-Upgrade" verärgert

Fachverbandsobmann Günther Reder sieht einen weiteren "herben Schlag für die Güterförderungsbranche".

Die geplante Erhöhung der Normverbrauchsabgabe (NoVA) im Zuge der "Ökologisierung" des Steuersystems ist auch bei anderen betroffenen Branchen auf Kritik bestoßen. Die Ausdehnung der NoVA auf das Kleintransportgewerbe sei "ein weiterer herber Schlag für die Güterförderungsbranche", sagte der zuständige Fachverbandsobmann Günther Reder. Bundesweit seien von der geplanten Verteuerung knapp 6.200 Kleintransporteure betroffen.

Mit Strom oder Wasserstoff betriebene Fahrzeuge seien zwar künftig von der NoVA ausgenommen, doch seien diese Technologien im Nutzfahrzeugbereich "derzeit noch nicht wirtschaftlich sinnvoll einsetzbar". Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) zeigte sich trotz des Unmuts aus der Wirtschaft gelassen: "Ich glaube nicht, dass es jemanden überrascht, dass wir Maßnahmen aus dem Regierungsprogramm auch umsetzen", meinte er. Wer gegen die Maßnahme ist, werde daran Kritik üben, unabhängig davon wann die Maßnahme umgesetzt wird. (Red./APA)