Pick-up

Ein Arbeitstier, das durch die Antarktis fuhr

Der Toyota Hilux ist ein ganz schönes Raubein. Um seine Performance zu demonstrieren wurde er immer wieder in extreme Bedingungen versetzt. Doch am Südpol wurde ihm vor zehn Jahren besonders viel abverlangt.

Von
Pick-up Nutzfahrzeuge Toyota Pick-up Nutzfahrzeuge
Bild 1 von 7
© toyota

Man könnte fast meinen, dass der Toyota Hilux für Forschungsexpedition speziell gemacht wurde. Seit über 50 Jahren wird er immer wieder gerne dafür eingesetzt. Der robuste Allrad-Pick-up fährt mittlerweile in der achten Generation und prägt die Unternehmensgeschichte des japanischen Autokonzerns seit 1968. Gemeinsam konnte er sich mit dem Land Cruiser hinsichtlich Offroad-Performance einen Ruf aufbauen. 

 

 

Tipp: Benutzen Sie die linke bzw. rechte Pfeil-Taste Ihrer Tastatur um durch die Fotostrecke zu navigieren.
© toyota

Man könnte fast meinen, dass der Toyota Hilux für Forschungsexpedition speziell gemacht wurde. Seit über 50 Jahren wird er immer wieder gerne dafür eingesetzt. Der robuste Allrad-Pick-up fährt mittlerweile in der achten Generation und prägt die Unternehmensgeschichte des japanischen Autokonzerns seit 1968. Gemeinsam konnte er sich mit dem Land Cruiser hinsichtlich Offroad-Performance einen Ruf aufbauen. 

 

 

© toyota

Extreme Fallwinde, Kälterekorde und ganz viel Eis: von isländischen Vulkanen bis hin zum Nordpol hat der Pick-up bereits schon alles hinter sich, doch was vor zehn Jahren noch fehlte war eine Expedition am Südpol. Jene Challenge, an der schon so viele Expeditionen gescheitert waren. 

© toyota

Genau deshalb machte das Indian National Centre for Antarctic and Ocean Research (NCAOR) vor zehn Jahren mit einem präparierten Hilux den entscheidenden Anlauf und führte eine Expedition am Südpol durch. Satte 4.600 Kilometer ging es durch von Schnee und Eis bedeckte Landschaften: von der antarktischen Novo Air Base zum Südpol und erfolgreich wieder zurück.

© toyota

Insgesamt vier Toyota Hilux wurden für diese Mission bei Toyota South African Motors (TSAM) produziert, dem Fertigungsstandort des Pick-up-Modells auch für den europäischen Markt. Danach ging es mit den besonderen Modifikationen des Hilux los. 

© toyota

Arctic Trucks, der isländische Toyota-4x4-Spezialist für Umbauten, präparierte den robusten Hilux für sein Abenteuer in der Antarktis. Vor allem der richtigen Reifen- und Radwahl kam bei der Passage von Gletschern und Schneefeldern eine essentielle Bedeutung zu. 

© toyota

Extreme Reifengrößen und maximaler Grip sind für Fahrzeuge ohne Ketten angesagt, sonst ist ein Scheitern vorprogrammiert. Entsprechend umsichtig gingen die Experten von Arctic Trucks auch vor, die den Hilux mit Reifen im Megaformat und einem Luftdruck von lediglich zwei Bar ausrüsteten. Hinzu kamen die Überarbeitung von Radaufhängung und Antriebsstrang sowie spezielle Kriechgänge. 

 

© toyota

Allein der 3,0-Liter-D-4D-Dieselmotor blieb im Originalzustand. 1,5 Tonnen Nutzlast und drei Tonnen Anhängelast musste jeder Toyota Hilux auf der fast einmonatigen Tour schleppen. Das Ziel der Expedition war es, Studien zur Zusammensetzung des Schnees, zu den Gletscherlandschaften und zum Gestein unterhalb der Eisschicht durchzuführen.