DPD Austria stellt die Pakete ab nun kontaktlos zu

Um die Sicherheit für die Mitarbeiter des KEP-Dienstleisters zu erhöhen, erfolgt die persönliche Übernahme mit Abstand und ohne Unterschrift. Die Bestellungen von Lebensmitteln von Kleinproduzenten nach Hause steigt rasant an.

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„Für uns als Paketdienstleister stellt die aktuelle Situation eine enorme Herausforderung dar, die wir aber gut meistern. Wir sind uns unserer Rolle als wichtiger Teil der kritischen Infrastruktur und damit unseres Versorgungsauftrags bewusst. Abgesehen von den Liefersperren, stellen wir flächendeckend zu“, so Rainer Schwarz, Geschäftsführer DPD Austria.

Persönliche Übernahme - mit Abstand und ohne Unterschrift

Der Empfang eines Pakets wird ab sofort vom DPD Paketzusteller selbst bestätigt. Das Paket wird in Anwesenheit des Empfängers - Mindestabstand ein Meter - abgestellt, der Name der übernehmenden Person erfasst und im Unterschriftenfeld vom Zusteller abgezeichnet. Damit gilt das Paket als erfolgreich zugestellt. „So verhindern wir, dass Handscanner und Stifte durch mehrere Hände wandern“, erklärt Rainer Schwarz diese Maßnahme.

Die Helden der Stunde: unsere Zusteller

„Den Fahrerinnen und Fahrern gebühre derzeit ein ganz besonderer Dank“, meint der DPD Geschäftsführer. „Sie leisten einen großartigen Einsatz. Umso mehr müssen wir auf ihre Gesundheit achten und auch auf jene unserer Kunden. Wir stellen daher mit sofortiger Wirkung auf eine kontaktlose Zustellung um.“ so Schwarz zu der Maßnahme. „Sorgen machen wir uns auch um die derzeitige Grenzsituation, da besonders im Osten Österreichs viele Zustellerinnen und Zusteller aus den Nachbarländern kommen. Sind die Grenzen gesperrt, können sie nicht an ihren Arbeitsplatz in Österreich kommen“, zeigt Rainer Schwarz die Situation auf.

B2B-Mengen sinken und B2C-Pakete werden mehr

„Wir sehen bereits, dass der B2B-Versand deutlich weniger wird. Bei manchen Kunden beobachten wir einen Mengenrückgang von bis zu 50 Prozent. Im Gegensatz dazu steigen die B2C-Zustellungen. Kunden in der Lebensmittelbranche, wie beispielsweise myproduct.at, eine Vertriebsplattform für regionale Kleinproduzenten in Österreich, verzeichnen eine Verzehnfachung der Bestellungen“, erklärt Schwarz die aktuelle Entwicklung.