Transport

DHL: In Spitzenzeiten werden Preise für Straßenfracht erhöht

Der Fahrermangel macht sich bei Logistikunternehmen DHL Freight bemerkbar: In der Hochsaison steigen die Preise um durchschnittlich vier Prozent.

Von

Die Deutsche Post-Tochter DHL will die Kunden in der Hochsaison von September bis Dezember beim Gütertransport auf der Straße extra zur Kasse bitten. "Der akute Fahrermangel sowie eine kontinuierlich wachsende Nachfrage im Landverkehr wirken sich anhaltend auf das Kapazitätsangebot im Markt aus", erklärt Martin Leopold, Chief Sales Officer bei DHL Freight. Wir erwarten für die Peak Season daher vergleichbare Kapazitätsengpässe wie in 2018.

Geplant sei ein Aufschlag von durchschnittlich vier Prozent, teilte das Unternehmen am Montag mit. Betroffen seien unter anderen Voll- und Teil-Lkw-Ladungen. "Um jedoch das hohe Maß an Servicequalität und Zuverlässigkeit zu gewährleisten, dass unsere Kunden von uns gewohnt sind, müssen wir eine Peak Season Surcharge von durchschnittlich vier Prozent erheben", so Leopold. 

Um den zunehmenden Kapazitätsengpässen im Landverkehr zu begegnen, hat DHL Freight zudem eine Fahrerinitiative gestartet. Das Pilotprojekt läuft aktuell an fünf Standorten in Deutschland. Es wurden bereits mehr als 50 Lkw-Fahrer eingestellt und 30 Lkw, ausgestattet mit mordernster Sicherheitstechnik, erworben. Wenn sich das Konzept als erfolgreich erweist, wird DHL Freight bis zu 500 neue Lkw-Fahrer in Europa einstellen. Die erwartete hohe Nachfrage für die diesjährige Hochsaison, unterstreicht deutlich die Notwendigkeit solcher Initiativen.

Folgen Sie unserem Magazin auf: @traktuell