Die Zukunft der Mobilität

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Corona-Shutdown

Jeder, der kann, ist im Homeoffice. Geschäfte, Baustellen und Produktionsbetriebe schließen. Hart getroffen ist auch die Busbranche.

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Wer hätte sich Anfang März vorstellen können, wie die Situation im Land heute aussieht. Geschäfte, Baustellen und Produktionsbetriebe schließen. Besonders hart getroffen ist auch die Busbranche: Fernlinienverkehre werden eingestellt, Schulausflüge, Reisen und Kaffeefahrten sind unmöglich. Quer über alle Berufsgruppen ist jeder, der kann, im Homeoffice. Dort sehen sich Menschen mit völlig neuen Situationen konfrontiert, wenn sie neben quengelnden Kindern arbeiten oder an Videokonferenzen teilnehmen müssen. Der übliche Tagesablauf einer ganzen Nation ist auf den Kopf gestellt, Anpassungsfähigkeit ist gefragt.

Das wichtigste ist, dass die Versorgung der Bevölkerung funktioniert. Der vorübergehende Mangel an Klopapier und Nudeln mancherorts war auf Hamsterkäufe und nicht auf echte Warenknappheit zurückzuführen. Österreichs Transporteure sorgen in diesen schwierigen Zeiten für eine funktionierende Lieferkette. Ein Dank an dieser Stelle gilt vor allem den Fahrern, die mit hohem Einsatz flexibel auf teils völlig unvorhersehbare Herausforderungen reagieren müssen. Und der dieselbetriebene Lkw, bislang vor allem als Klimasünder im Fokus der Öffentlichkeit, erlebt dieser Tage eine Renaissance: Mit keinem anderen Transportmittel könnte man so flexibel auf eine so volatile Situation wie jetzt reagieren, um die Versorgung der Bevölkerung zu gewährleisten. Das ist Priorität Nummer eins. Um das Klima werden wir uns kümmern, wenn sich die Lage wieder normalisiert. Um die Sanierung der volkswirtschaftlichen Schäden ebenfalls. Also, lassen Sie sich nicht entmutigen und kommen Sie gut durch diese Krise! Auch für die österreichische Transportwirtschaft bleibt Zweckoptimismus das Gebot der Stunde.