E-MOBILITÄT

Batterieelektrischer eActros bekommt neue Aufgabe zugeteilt

Ein Mannheimer Betonunternehmen zählt zu insgesamt 20 Kunden aus unterschiedlichen Branchen, die einen vollelektrischen 25-Tonner in ihre Flotte integrieren - vorerst im befristeten Testbetrieb. 

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Ein neues Aufgabengebiet für den eActros: Der 25-Tonner wird Flugasche aus dem Steinkohlekraftwerk Mannheim zu einer Bindemittelmischanlage am Hafen befördern. 

Die Daimler Sparte Mercedes-Benz Trucks übergibt Elektro-Lkw an das in Mannheim ansässige Unternehmen TBS Transportbeton zur Praxiserprobung. TBS erprobt einen 25-Tonner beim Transport von Flugasche aus dem Steinkohlekraftwerk Mannheim zur Bindemittelmischanlage im dortigen Handelshafen. Die Flugasche wird bei der Herstellung spezieller Zement- und Betonarten verwendet. Die Testserie gliedert sich in zwei Phasen mit jeweils zehn Kunden und dauert insgesamt etwa zwei Jahre.

Das Transportgewicht beträgt bis zu zehn Tonnen. Die Strecken sind ungefähr sieben bis acht Kilometer lang (eine Richtung) und werden bis zu acht Mal am Tag im Einschichtbetrieb von einem Fahrer gefahren. Zwischen den Fahrten ist kein Ladevorgang erforderlich.

Das Unternehmen TBS zählt zu insgesamt 20 Kunden aus unterschiedlichen Branchen, die den schweren Elektro-Lkw in ihre Flotte integrieren. Die Kunden setzen jeweils einen seriennahen 18- oder 25-Tonner ein Jahr lang im normalen Betrieb ein und testen ihn auf seine Alltagstauglichkeit.

Jeder Kundeneinsatz stellt spezielle Anforderungen an den batterieelektrischen Lkw. Der erste eActros der sogenannten „Innovationsflotte“ ist bereits seit September bei einem Kunden im Praxisbetrieb, die weiteren Fahrzeugübergaben der ersten Phase erfolgen bis Ende des Jahres.

Die Reichweite des eActros beträgt bis zu 200 Kilometer. Die Energie kommt aus Lithium-Ionen-Batterien mit 240 kWh. Sie lassen sich in Abhängigkeit der verfügbaren Ladeleistung innerhalb von zwei bis elf Stunden vollständig aufladen (bei 150 beziehungsweise 20 kW).

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