Pick-up : Amarok wird künftig auch in Algerien gefertigt

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Im Montagewerk in Relizane (280 Kilometer südwestlich von Algier) wird neben dem Kleintransporter Caddy nun auch der Pick-up Amarok gefertigt. Produktions- und Logistikvorstand Josef Baumert sowie Vertriebs- und Marketingvorstand Heinz-Jürgen Löw unterzeichneten in Relizane eine entsprechende Vereinbarung mit Mourad Oulmi, dem Geschäftsführer von Sovac Production, über die Fertigung des Amarok.

Damit definiert der VW-Konzern einen weiteren Produktionsstandort für seinen Pick-up. Dieser wird bereits an den Standorten Hannover, Pacheco (Argentinien) und Quito (Ecuador) gebaut. "Die Amarok-Fertigung in Algerien ist ein weiterer Meilenstein unserer Internationalisierungsstrategie", sagte Baumert diesbezüglich. Qualitätsbedenken sollen aber keine aufkommen: „Die Fertigung erfolgt überall nach den konzernweiten Qualitäts- Standards", betont Baumert. Um dies zu gewährleisten, seien die algerischen Mitarbeiter in den Bereichen Produktion, Logistik und Qualitätssicherung vor Ort von Experten der Marke geschult worden.

Nebenbei lief im Werk in Relizane bereits jetzt der 10.000ste Caddy vom Band. Wegen der großen Nachfrage sieben Monate sogar früher als geplant, meldete das Unternehmen. Der VW-Konzern und sein lokaler Produktionspartner Sovac hatten bereits Ende Juli 2017 das gemeinsame Mehrmarken-Joint Venture mit dem Namen Sovac Production gestartet. Auch Seat- und Škoda-Fahrzeuge laufen in Relizane, wo rund 200 Fahrzeuge täglich gebaut werden können, vom Band.

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